Tschüss, Filou – eine Hommage an einen Eurasier

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Tschüss, Filou – eine Hommage an einen Eurasier

Tschüss, Filou

18.02.2016

Dass ich Filou, meinen Aufpasshund, liebe und er quasi wie ein zweiter eigener Hund für mich ist, das haben viele von euch bestimmt schon auf Instagram und Snapchat mitbekommen. So oft habe ich von ihm erzählt, Bilder gepostet und davon geschwärmt, was für ein wunderschöner, sensibler und freundlicher Rüde er ist.

Liebe auf den ersten Blick

Tschüss, Filou

Als ich mit dem Hundesitting begonnen hatte, fiel mir nicht ein mal im Traum ein, dass mir jemals ein fremder Hund so ans Herz wachsen würde. Vor Filou hatte ich schon mit anderen Hunden gearbeiten, mit alten und jungen, großen und kleinen, verzogenen und gut erzogenen Hunden. Aber keiner dieser Hunde hatte den Charme, das Auftreten, dieses Besondere, so wie Filou es hat.
Schon als ich ihn damals, vor knapp einem Jahr, zum ersten Mal sah, wusste ich, dass die Arbeit mit diesem Hund eine andere sein würde. Filou ist mir so schnell ans Herz gewachsen, wir haben so schnell zueinander gefunden. Es hat sich einfach richtig angefühlt und ich wusste, dass ich diesen Hundesitting-Job auf jeden Fall länger machen würde als nur vorübergehend.

Mit Frauchen und Herrchen von Filou kam ich auch sofort auf einen Nenner und bin heute froh, sagen zu können, dass diese beiden mit die liebsten und herzlichsten Menschen sind, die ich in meinem Leben bislang kennenlernen durfte. Diese kleine Familie ist wirklich goldig und ich möchte mich an dieser Stelle bedanken, ein ganzes Jahr lang ein Teil davon gewesen sein zu dürfen.

Einige von euch denken jetzt bestimmt: „Man, die übertreibt aber ganz schön!“ Ja, vielleicht 😉 – ich bin immer sehr emotional, wenn es um Hunde, besonders um meine eigene(n), geht. Möglicherweise fällt es leichter, die Tatsache zu verstehen, wenn man darüber nachdenkt, dass ich diesen Hund ein Jahr lang, drei Mal die Woche, für jeweils eine Stunde gesehen habe. Ich bin nicht bloß mit ihm Gassi gegangen, sondern wir haben gemeinsam trainiert, geübt und zusammen Fortschritte erzielt. Das hat unsere Bindung sehr bestärkt! Besonders bei einem Eurasier, den man kaum über Futter und Spiel motivieren kann (was das Training teilweise recht schwer gestaltet) bedeutet das viel in Hinsicht auf die Beziehung und Trainingserfolge. Wir haben wirklich schöne Dinge gemeinsam erlebt, hatten viel Spaß, und sogar Nala war regelmäßig dabei – wir hatten einfach eine tolle Zeit zusammen! 🙂

Warum ich mit dem Hundesitting aufhöre

Tschüss, Filou

Jetzt, nach so langer Zeit, komme ich aber leider zu der Einsicht, dass ich Abstriche in meinem Leben, in unserem Alltag, machen muss, um allen gerecht zu werden und niemanden zu benachteiligen. Die Rede ist natürlich von Luki und Nala. Um mittags mit Filou gehen zu können, musste ich auf der Arbeit früher Feierabend machen, damit ich zuerst mit Filou gehen und dann noch pünktlich zu Nala nach Hause kommen konnte. Das wiederum bedeutete, dass Luki jeden Morgen vor der Arbeit mit Nala gehen musste und erst selbst spät auf der Arbeit war. Seine Arbeit ist natürlich auch sehr wichtig und so haben wir gemeinsam entschieden, dass es das Beste für uns drei ist, wenn ich die Zeit, die ich wöchentlich für Filou aufbringe, besser in uns investiere. Es Luki ermögliche gelegentlich früher mit der Arbeit zu beginnen, mich selbst ab und zu um die morgendlichen Spaziergänge mit Nala zu kümmern und natürlich, die Zeit sinnvoll in Nala zu investieren.

Weiterhin bin ich in meiner „Hunde-Karriere“ an einem Punkt angekommen, an dem ich mit Sicherheit sagen kann, dass ich beruflich nicht in die Hundesitter- oder Hundetrainerschiene gehen möchte. Dies war für mich damals der ausschlaggebende Punkt, mit dem Hundesitting anzufangen. Ich wollte für mich herausfinden, in welche Richtung ich weiter gehen möchte und weiß nun, dass dieser Weg nicht der richtige für mich ist.
Unter Anderem bin ich durch diese Erfahrungen aber auf das Bloggen aufmerksam geworden und kann heute behaupten, dass das Schreiben und Recherchieren rund um das Thema Hund meine Leidenschaft für diese Thematik nur unterstüzt, es mir unheimlich viel Spaß bereitet und ich meine Zeit sehr gerne in meinem Blog investieren möchte.
So kommt im Leben nun mal eins zum anderen – daher bin ich zum Beispiel auch der festen Überzeugung, dass alles aus einem bestimmten Grund passiert. Daran habe ich schon als Kind geglaubt und daran orientiere ich mich auch heute noch!

Abschied nehmen – aber nicht für immer!

Die Enscheidung bei den Filous (so nenne ich Filous Familie immer 😉 ) zu kündigen, habe ich bereits im Januar getroffen und Herrchen und Frauchen direkt informiert, sodass sie sich um einen geeigneten Nachfolger kümmern konnten. Und so war heute der Tag gekommen, an dem Filou und ich unsere letzte gemeinsame Runde gedreht haben. Mit viel Sonnenschein, Hundebegegnungen und Schnuppern im Park.
Den ganzen Morgen lag mir schon ein Stein schwer im Magen, wenn ich daran gedacht habe, dass ich heute tatsächlich Abschied nehmen muss. Dann habe ich mich aber noch länger mit den Filous unterhalten und wir haben beschlossen, im März alle zusammen mit unseren Hunden spazieren zu gehen! Das hat mich wirklich sehr gefreut, denn so hieß es heute für uns nicht Abschied nehmen, sondern nur „Auf Wiedersehen, Filou – bis übernächste Woche!“ 🙂

Tschüss, Filou
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6 Comments

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