Life-Update und mein Weg in die Selbstständigkeit

09.07.2018

WERBUNG, da Website-Verlinkungen und Personenmarkierungen | In den letzten Monaten hat sich sehr viel bei mir getan. Ich habe persönlich umgedacht und mich beruflich verändert. Ich habe den Weg zu meinem Weg gefunden, ohne zu wissen, dass dies jemals mein Weg sein würde. Und jetzt bin ich hier: glücklich, zufrieden, erfüllt und sowohl beruflich als auch persönlich auf dem richtigen Weg.

Was ist passiert?

Im Sommer 2016 ging es mir in meinem Angestellten-Job so schlecht und ich war so unglücklich, habe mich so verloren gefühlt, dass ich einfach einen Ausweg aus meiner Misere gesucht habe. Daher war es auch nicht verwunderlich, dass ich mich innerhalb eines Tages dazu entschieden hatte, meinen Beruf als Webdesignerin an den Nagel zu hängen und ein Studium an der WWU in Münster zu beginnen. Kommunikationswissenschaft sollte es werden. Kommunizieren kann ich eigentlich ganz gut, dachte ich mir. Hat viel mit Medien zu tun. Baut also gut auf meine Ausbildung zur Mediengestalterin auf. Passt. Und Hauptsache raus da.

Mit Anfang 27 – also nicht gerade in jungen Jahren (zumindest nicht für einen beruflichen Neustart) – habe ich mich noch mal neu raus aufs Eis gewagt. Die ersten beiden Semester des Studiums haben viel in mir bewegt. Ich konnte viel über freie Zeiteinteilung lernen und habe verstanden, dass es auch noch andere Wege als den klassischen 9 to 5 Job gibt. Auf eine 40 Stunden Woche im Angestelltenverhältnis wollte ich nie wieder zurück. Viel Arbeiten? Ja, super gerne. Wenn es das Richtige ist. Zurück in eine Agentur? Niemals!

Stellt sich nur die eine Frage…

… warum studiere ich dann überhaupt? Gute Frage, nächste Frage. Sich mit 27 einzugestehen, in seinem Leben eine Ausbildung (zur Groß- und Außenhandelskauffrau) und ein Studium abgebrochen zu haben und im Angestelltenverhältnis auch nur so semi-erfolgreich gewesen zu sein – das konnte ich einfach nicht auf mir sitzen lassen. Und das konnte es auch eigentlich nicht gewesen sein.

Aber was dann?

Zu der Zeit kam ich über Umwege auf meine heutige Freundin und Geschäftspartnerin Lisa. Wir sollten zusammen für eine andere Firma an einem größeren Projekt in der Sparte Hund arbeiten. Nach einigen Wochen wurde uns klar, dass es das auch nicht für uns war. In solchen Momenten fragt man sich irgendwann: bin ich hier falsch? Habe ich falsche Erwartungen ans Leben? Mache ich es mir zu schwer? Bin ich zu schwach? Warum passe ich hier nicht rein?

Meine Antwort heute: ein klares NEIN! Nein, du bist nicht schwach. Nein, du hast keine unrealistischen Erwartungen an das Leben. Warum ich das sagen kann? Weil ich da durch bin. Und weil ich dadurch meinen Weg gefunden habe.

Nächster Halt: Selbstständigkeit

Lisa und mir wurde klar, dass es für uns ein größeres Ziel gibt. Kein monetäres. Nicht mal unbedingt ein berufliches. Sondern eine – ich möchte es fast „Vision“ nennen: den Hundehaltern den Wert einer stabilen und gesunden Mensch-Hund-Bindung nahezulegen. Den Druck aus Alltag und Training zu nehmen. Sich intuitiv auf seinen Hund einlassen. Und vor allem: ihn verstehen lernen und persönlich mit ihm zu wachsen!

Ich denke drei Jahre zurück. In das Jahr, in dem ich mit meinem Hundeblog gestartet bin. Mit „coach dich wuff“. War nicht genau diese Vision schon damals mein Ziel? Absolut. Und ich frage mich, was mich von meinem Weg abgebracht hat und warum ich hier auf dem Blog dieses Jahr noch nichts habe von mir hören lassen.

Ein „Pawsitive Life“ mit und ohne Hund

Ich muss umdenken. Im letzten Jahr habe ich mich selbstständig gemacht. Ich habe Deutschlands größten und #1 Hundepodcast „Pawsitive Life“ ins Leben gerufen. Unsere Online-Hundeschule „Pawsitive Life Coaching“ gegründet. Eine Spendenkampagne erschaffen, mit der wir dank eurer Hilfe knapp 1000€ an den Gnadenhof Gut Aiderbichl spenden konnten. Wir haben ein eBook zum sicheren Rückruf veröffentlicht. Uns eine sichere Basis aufgebaut. Ein kleines Unternehmen erschaffen, in dem wir mittlerweile zwei wundervolle Mitarbeiter beschäftigen, die uns tatkräftig unterstützen.

Und: im dritten Semester die Uni geschmissen!

Hat mich das also von meinem Weg abgebracht? Nein. Im Gegenteil! Coach dich wuff begleitet mich seit fast drei Jahren. Mal mehr und mal weniger aktiv. Aber ohne diesen Blog gäbe es meinen Instagram-Account @kiki_und_nala (früher @coach_dich_wuff) und damit meine Zusammenarbeit mit Lisa nicht. All das führt mich auf meiner Vision also hierhin zurück. Und daher wird aus „coach dich wuff“ nun „coach dich wuff by Kiki und Nala“.

Also: be brave! Sei mutig! Manchmal hat „etwas aufgeben“ weniger mit Aufgeben zu tun, als mit Mut und Ehrlichkeit sich selbst gegenüber. Nur du kennst deinen Weg. Also go for it!

Meine Worte in einen Blog-Neustart.

26 Comments

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    Ich bin ganz zufällig auf deinem Blog gelandet, auf der Suche nach weniger 0815 Beispielen klassischer Konditionierung im Hundetraining.
    Und dann stolpere ich über diesen Post und musste zuerst schlucken („Kommunikationsdesign? Oh nein Mädel, lass das! So änderst du doch nichts!“) und dann am Ende lächeln.
    Warum ich nach Konditionierung googel? Für eine Hausaufgabe innerhalb meiner Ausbildung zum Hundetrainer.
    Mit 27 Jahren habe ich letztendlich eingesehen, dass ich im Büro kaputt gehe (vor 2 Monaten bin ich 28 geworden). Ich arbeite seit 10 Jahren als Grafik-Designerin und auch wenn dieser Job das Potential hat, Spaß zu machen, so machen mir 9 Stunden tägliches, pausenloses Rumgehocke einfach nur Kopf und Körper kaputt und ich langweile mich oft zu Tode. Das kann so nicht weitergehen.

    Vielleicht ist 27 ein schicksalhaftes Alter, in dem man besonders gut Nägel mit Köpfen machen kann? 🙂

    Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute und fühle durch deine Geschichte nochmal richtig Rückenwind – danke dafür!

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  25. Kammann sagt:

    Dass du durchaus zu schreiben weißt war mir schon vorher klar, aber hier entfaltet sich ja fast ein rhetorisches Talent! Sehr sehr angenehm zu lesen. Man folgt dir quasi in Gedanken. Und der eigentliche Segen: keine unsäglichen Emojis mehr! Viele wissen eine Stimmung ja nicht mehr in Worte zu hüllen und brauchen Smileys wie Stützräder. Du kriegst das wunderbar ohne hin, es wirkt viel erwachsener. Wenn ich das vorher gewusst hätte, dann wäre mein Wurstfinger bei der Vlog/Blog-Abstimmung nicht auf Vlog gelandet.

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