Mein Hund geht heimlich auf die Couch! | Furbo Erfahrungsbericht

16.07.2018

WERBUNG | Wie verhält sich mein Hund, wenn er allein Zuhause ist? Geht es ihm gut? Liegt er ruhig und entspannt in seinem Körbchen? Oder kratzt er die Tapeten von den Wänden, zerkaut Möbel oder bellt die halbe Nachbarschaft zusammen? Natürlich gibt es einige Indizien, die darauf hindeuten, ob der Hund entspannt alleine bleiben kann oder ob er unter Trennungsschmerz leidet. Mit Sicherheit kann man das jedoch erst sagen, wenn man seinen Hund und sein Verhalten ein Mal genauer unter die Lupe nimmt. Oftmals wird erst dann die genaue Ursache für das Verhalten sichtbar. Und erst dann hat man als Halter auch die Möglichkeit, die richtigen Schritte einzuleiten und den Hund im Alleinebleiben-Training da abzuholen, wo er gerade Unterstützung benötigt.

Gute Ergebnisse in der „Bello allein Zuhaus“ Studie der ATN AG

Vor einem Jahr haben wir daher an der „Bello allein Zuhaus“ Studie der ATN AG teilgenommen, um Nala’s Verhalten während unserer Abwesenheit zu beobachten. Der Nachteil dabei: Man konnte sich die Videoaufnahmen erst ansehen, wenn man wieder Zuhause war. Live dabei sein oder eingreifen konnte man leider nicht. Das Ergebnis war zum Glück dennoch super positiv: Nala’s Aktivitäten bestanden zum Großteil darin, von Körbchen A in Körbchen B zu wechseln. Später dann wieder zurück in Körbchen A. Das war’s. Glücklicher und entspannter Hund.

Warum wir nach einem Jahr erneut testen

Im letzten Jahr ist viel passiert. Wir sind umgezogen. Meine Arbeitssituation hat sich geändert. Die altbekannten Routinen wurden gegen neue ausgetauscht. Dazu gehörte zum Teil auch das entspannte Alleinebleiben. Während sich diese neuen Routinen festigten, fiel der Startschuss für einen Häuserbau auf dem Grundstück direkt neben uns. Ziemlich laut. Viele (fremde) Leute. Und eine Zeitlang vibrierte der Boden.
Ich vermute, dass es für Nala einfach sehr unangenehm gewesen sein muss, auf einem vibrierenden Boden zu schlafen. Zumindest entschied sie sich in dieser Zeit, es sich auf dem Sofa bequem zu machen. Trotz ihres Wissens darum, dass sie das nicht darf. Sehr untypisch für sie.

Mein Hund geht heimlich auf die Couch

Furbo – die interaktive und intelligente Hundekamera

Das ist jetzt ein paar Wochen her. Und sie hat es sich zur Angewohnheit gemacht, es sich auf der Couch gemütlich zu machen, wenn wir nicht Zuhause sind. Sonst nicht! Was ich übrigens super spannend finde, denn es spricht dafür, dass Hunde ein Verständnis dafür besitzen, was sie dürfen und was sie unterlassen sollen (sofern man es ihnen verständlich gemacht hat).

Dann kam Furbo. Die Hundekamera wirbt damit, dass man seinen Hund von überall aus sehen, mit ihm sprechen und ihm sogar Leckerlis zuwerfen kann. Was für ein Quatsch, dachte ich zuerst. Doch dann kam mir die Idee, Nala von unterwegs aus Anweisungen zu geben, wie zum Beispiel von der Couch herunterzugehen, plötzlich gar nicht mehr so blöd vor.

Was kann die Hundekamera?

Also haben wir die Hundekamera in der letzten Zeit auf Herz und Nieren geprüft. Die Installation ist super easy: man stellt die Kamera, die nach meinem Geschmack übrigens ein wirklich hübsches Design hat, dort auf, wo sie mit ihrem Weitwinkelobjektiv einen guten Blick über den gesamten Raum verschafft, verbindet sie mit dem Stromnetz. Anschließend lädt man sich die Furbo-App herunter und connectet sich mit dem Furbo über WLAN. Fertig. Die komplette Kamera ist nun über die App steuerbar. So kann man über ein Mikrofon mit dem Hund Kontakt aufnehmen oder ihm zur Beschäftigung Leckerlis zuwerfen. Cool – dann ist der Hund ja nie wieder wirklich alleine!

Absolute Kauf-Empfehlung für die HD-Kamera und App-Steuerung!

Die Idee, seinen Hund live zu beobachten, wenn er alleine ist, finde ich top! Und für diese Funktion gibt es auch meine absolute Kauf-Empfehlung! Die Kamera überträgt in 1080p (HD) die Bilder live (ich würde sagen, mit maximal einer Sekunde Verzögerung) auf das Smartphone. Die App ist super zuverlässig. Ist kein einziges Mal abgestürzt oder hat gehakt. Ich habe sie von überall aus getestet: von der Arbeit aus im WLAN, von unterwegs im Auto (pssst!) und nachts auf einer Party im LTE Netz – denn die Kamera hat eine Nachtsichtfunktion! Alles hat einwandfrei funktioniert. Daher gibt es dafür auf jeden Fall einen Daumen nach oben!

Vorsicht mit der Nutzung der Sprachsteuerung und Leckerli-Werfen-Funktion

Ganz so einfach ist es dann aber doch nicht. Auf technischer Ebene funktionieren auch die Sprachsteuerung und die Leckerli-Werfen-Funktion ganz gut. Das Mikrofon ist okay und überliefert den Sound flüssig. Durch das Mikrofon hat man nicht nur die Möglichkeit, seinem Hund etwas mitzuteilen, sondern hört auch, wenn es Geräusche in der Wohnung gibt. Sollte der Hund bellen, kann man die praktische Bell-Funktion aktivieren, die einem über die App eine Nachricht auf das Smartphone schickt, sobald der Hund ein Geräusch von sich gibt./

Aaaaaber: zum einen hört sich die Stimme aus dem Mikrofon etwas fremd an. Man müsste den Hund meiner Meinung nach erst an den Ton gewöhnen, damit er ihn uns zuordnen kann. Zumindest Nala konnte nicht wirklich viel mit meinen Worten aus dem Mikrofon anfangen und war etwas verwirrt, als wir die Funktion innerhalb der Wohnung getestet haben.

Zum anderen lernen Hunde kontextabhängig. Das bedeutet, dass sie Erlerntes immer mit allen möglichen Dingen aus ihrem Umfeld verknüpfen. Wenn wir unserem Hund mit unserer Stimme ein Signal geben – zum Besipiel: „geh vom Sofa runter“ – dann hat bislang immer unsere Mimik und Gestik und vor allem auch unsere Körpersprache eine große Rolle in der Kommunikation gespielt. Das würde durch die Mikrofon-Übertragung komplett entfallen.

Ich glaube also, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ein Hund die Anweisung aus der Kamera befolgt, eher gering ist. Hoch hingegen ist dafür die Chance, dass er sich durch den plötzlich auftauchenden Ton seines Halters erschreckt und aufgeregt umherläuft und schaut, wo sich Herrchen oder Frauchen versteckt. Das wäre also kontraproduktiv, wenn man ein entspanntes Alleinebleiben anstrebt.

Mit der Leckerli-Werfen-Funktion ist es im Grunde genommen ähnlich. Es funktioniert technisch einwandfrei. Man kann den Deckel des Furbos abnehmen, Leckerlis einfüllen und per Knopfdruck über die App werfen. Auch das haben wir natürlich in meinem Beisein getestet. Irgendwie amüsiert mich die Idee, den Hund damit auszulasten. Aber auch hier greifen für mich die Argumente aus dem vorherhigen Absatz. Wenn die Kamera das Leckerli wirft, gibt sie einen sehr lauten Ton von sich. Das könnte den Hund ernsthaft erschrecken. Besonders möchte ich davon abraten, wenn der Hund gerade schläft!/

Wie wir die Furbo Hundekamera verwenden

Daher musste ich auch mehrmals überlegen und habe mich sogar kurzfristig mit meinem Mann besprochen, ob wir die Sprachfunktion einsetzen, als ich Nala tatsächlich auf dem Sofa erwischt habe! Ich war gerade dabei, meinem Arbeitskollegen stolz von der Kamera zu berichten und wollte ihm zeigen, wie süß und was für ein braves Mädchen Nala ist. Da sitzt die Alte plötzlich auf der Couch! Fail!

Und plötzlich war ich mir gar nicht mehr so sicher, ob ich versuchen sollte, sie mit meiner Stimme vom Sofa herunterzulotsen. Letztendlich haben wir uns aber aus folgendem Grund dagegen entschieden:

Mir ist es tausend Mal lieber, dass Nala ruhig und entspannt fünf Stunden alleine Zuhause bleiben kann. Und meinetwegen der Couch zwischendurch mal einen Besuch abstattet. Als ein Hund, der nicht aufs Sofa springt und mit einem Ohr ständig wach ist und horcht, ob noch mal die Stimme von Herrchen oder Frauchen plötzlich erscheint.

Mir hat die Kamera noch mal gezeigt, wie großartig Nala das Alleinebleiben meistert und auch mal über einen längeren Zeitraum alleine bleiben kann. Als wir am Wochenende feiern waren und erst spät nachts nach Hause gekommen sind, habe ich ein mal in der Stunde kurz Furbo TV eingeschaltet und beobachten können, wie brav und süß sie in ihrem Körbchen lag und tief geschlafen hat. Das war für mich noch mal eine große Erleichterung!

Mein Fazit

Meine professionelle Meinung als Hundepsychologin ist die: ein Hund sollte lernen, ruhig und entspannt alleine Zuhause zu bleiben. Wenn er das kann, wird er in den meisten Fällen den Großteil der Zeit schlafen. Ist er ausgelastet und zufrieden, besteht auch nicht die Notwendigkeit, ihn von unterwegs aus zu beschäftigen. Dafür braucht man die Kamera aus meiner Sicht also nicht.

Man kann sich mit der Kamera also einen super Überblick über die aktuelle Situation verschaffen. Und sich selbst ein gutes Gefühl geben, wenn man auf Nummer sicher gehen möchte. Hat der Hund aber bereits Probleme mit dem Alleinesein, dann löst keine Kamera der Welt diese Probleme. Auch keine, die reden oder Leckleris werfen kann. Sie dient lediglich unterstützend und zur Kontrolle und dafür ist sie meiner Meinung nach auch super geeignet!

Krasse Kostenersparnis!

Von daher kann ich für die „Basic-Funktionen“ der Furbo-Kamera, insbesondere für die technische Umsetzung, auf jeden Fall guten Gewissens eine Empfehlung aussprechen! Ich werde sie in verschiedenen Situationen auch weiterhin benutzen und bin froh, die Sicherheit zu haben, dass es Nala wirklich gut geht, wenn sie alleine ist.

Falls ihr euch noch nicht sicher seid, ob der Furbo das richtige für euch ist, dann kann euch das aktuelle Angebot des Amazon Prime-Day vielleicht umstimmen?

Heute gibt es die Furbo Hundekamera* nämlich statt 259€ für nur 139€. Ich finde, das ist ein krasses Angebot!

Zum Deal!*

Ich hoffe, ihr habt ebenso viel Spaß mit der Kamera, wie wir!

Mein Hund geht heimlich auf die Couch

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