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Das Ende vom Schwein

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05.02.2016

Ein etwas anderer Blogbeitrag.

Witzige Anekdoten aus dem Hundeleben lese ich immer gerne. Ich finde es witzig, charmant und überraschend, was sich unsere Vierbeiner alles einfallen lassen, was uns tagtäglich zum Lachen bringt. Und so muss ich auch immer wieder über Nala schmunzeln, wenn es um DAS ultimative Lieblingsspielzeug geht: das Schwein! Oder wie wir es immer nennen: das Schwuain (so ähnlich sprechen wir es aus 😉 ).

Wie wir zum Schwein kamen

Das Ende vom Schwein

Nala und ihr Schwein

Als Nala vor knapp drei Jahren gerade zu unserer kleinen Familie hinzustoß, mussten wir sie natürlich erst einmal kennenlernen und herausfinden, was ihre Vorlieben bezüglich Spielzeug und Beschäftigung waren. Wahrscheinlich wusste sie das bis zu diesem Zeitpunkt selbst noch nicht so genau. Ein Grund mehr, es gemeinsam auszutesten. So zogen wir los und besorgten die unterschiedlichsten Dinge: angefangen bei Bällen, über Stofftieren, bis hin zum Kong. Das war alles okay, hat Nala Spaß gemacht, aber das super knaller Spielzeug war bislang nicht dabei. Und dann kam das Quietschi! Das war das Schwein.

Wie wir zum Schwuain kamen

Schon als wir das erste Mal das Schwein drückten und ein lautes „Grunz“ aus dem kleinen, rosa Gummitier erschien, wussten wir: DAS ist es! Nala wollte das Spielzeug nicht mehr aus den Augen lassen, beschnupperte es unaufhörlich und fand auch das Grunzen total interessant!
Wir hatten uns zuvor bewusst für das Schwein entschieden, da es kein richtiges Quietschen von sich gibt, so wie man es eben von anderen Quietschis kennt, sondern nur ein lautes Grunzen. Wir wollten keine Scheinträchtigkeit begünstigen (die Hündin kann das Quietschen des Spielzeuges nämlich als Fiepen der Welpen verstehen), diese Art von Spielzeug aber trotzdem mal testen. Und weil das Schwein daher nicht nur Nala, sondern auch uns gut gefiel, brauchte es auch einen eigenen Namen, den man besonders gut betonen kann. Ich weiß, es ist nicht besonders kreativ, aber Luki hat eben drauf bestanden. Es sollte den Namen „das Schwuain“ bekommen 😉 .

Das Schwuain 2.0

Zuhause wurde das Schwuain dann tatsächlich zum Lieblings-Spielzeug. Es wurde herumgetragen, apportiert, drauf herumgekaut. Eben alles, was man mit so einem Gegenstand anstellen kann.
Als Nala dann aber doch zum ersten Mal scheinschwanger wurde, haben wir das Schwuain zur Sicherheit verbannt und es geriet in Vergessenheit…

Erst nachdem Nala im Sommer letzten Jahres kastriert wurde und es somit nicht mehr zu einer Scheinschwangerschaft kommen konnte, entdeckten wir das Schwuain wieder. Die Freude war riesengroß! Und zur Feier des Tages riss Nala dem armen Schwuain den Kopf ab 😉 . Also musste ein neues her! So kamen wir zu „Das Schwuain 2.0“.

Ein Abend der Freude und Trauer

Das Schwuain 2.0

Das Schwuain 2.0

Ich muss ja zugeben: Nalas Kautrieb ist schon recht hoch. Und so verlor auch das Schwuain 2.0 schon am ersten Tag seine Stimme 🙁 , denn Nala hat einfach die kleine Schweineschnauze abgekaut und durch das Miniloch das Innenleben samt Tröte (also das Teil, das für das Grunzen verantwortlich ist) herausgepult.
Seitdem spielen wir mit einem stummen Schwein, was zum herumtragen, zerren, raufen, kauen und apportieren immer noch seinen Teil erfüllt. Nala liebt es nach wie vor.
Als wir heute nach dem Einkaufen nach Hause kamen, lag Nala so zuckersüß auf dem Boden, dass ich die Chance ergreifen wollte, um schnell ein Foto von ihr zu knipsen. Klar – zu schön, um wahr zu sein! Wer uns schon etwas länger folgt, der weiß, dass Fotomodel spielen nicht unbedingt zu Nalas Leidenschaften gehört 😉 . Also schnappte sich Luki das Schwuain 2.0, um Nala zu beschäftigen, sodass ich wenigstens davon ein paar schöne Fotos machen konnte.
Das hat auch ganz gut geklappt! Doch irgendwie ist das Spielen dann so sehr ausgeartet, dass wir uns über eine halbe Stunde lang mit Nala und ihrem rosa Lieblingsfreund beschäftigt haben, der dabei arg in Mitleidenschaft gezogen wurde. Ich sag es mal so: das Schwuain 2.0 hat heute sein ganzes Gesicht verloren! Oh nein! Während die Einkäufe also darauf warteten eingeräumt zu werden, waren wir drei hochkonzentriert bei der Sache: Nala auf das Schwein fixiert, Luki auf Nala und ich auf die Kamera. Zwischendurch haben Luki und ich auch mal gewechselt, damit er selbst auch mal die Kamera in die Finger bekommt (heimlich habe ich ja noch die Hoffnung, dass ihn auch der Spaß am Fotografieren packt und wir dieses Hobby gemeinsam weiter ausführen können, hihi 🙂 ). Wichtig ist auch nur, dass wir alle Spaß hatten. Und ich finde, dass diese spontanen Aktionen meistens mit die spaßigsten sind, oder??
Ein paar witzige Bilder sind sogar dabei herumgekommen, aber seht selbst.

R.I.P. Das Schwuain 2.0

Das Schwuain 2.0 landet morgen auf dem Spielzeugfriedhof. Danke, Schwuain, für deine treuen Dienste.
Ob und wann wir uns das nächste Schwein zulegen, das wissen wir noch nicht. Bis dahin überlegen wir uns aber schon mal einen neuen Namen. Es sollte auf jeden Fall wieder irgendetwas mit „Schwuain“ heißen 😉 .

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