ÜBER UNS

ÜBER MICH

Hi, ich heiße Kiki und studiere Tierpsychologie mit dem Schwerpunkt Hund an der ATN AG in der Schweiz. Seitdem ich denken kann war es mein größter Wunsch einen eigenen Hund zu haben. Meine Eltern wollten dies damals nicht, also begann ich mit dem Einzug in eine eigene Wohnung mich über die Fellnasen zu informieren. Drei Jahre lang recherchierte ich, las jedes Buch über Erziehung, Haltung, Rasse und Psychologie, bis ich mir vollständig sicher war, dass ich einem Hund ein angemessenes und liebevolles Zuhause bieten und ihn ausreichend auslasten kann.

Auf meine Labradorhündin Nala bin ich über das Internet aufmerksam geworden. Ich wollte keinen Welpen aufnehmen, sondern einen erwachsenen Vierbeiner adoptieren, in den man noch viel Arbeit und Geduld investieren musste - eben eine Herausforderung, an der ich wachsen kann. Außerdem sollte es ein Hund sein, dem ich ein besseres Leben bieten konnte, als er bis dato hatte. Und so kam es dann auch.

Nalas Vorbesitzer nutzten sie als Zuchthündin, wollten sie aber abgeben. Das war auch die richtige Entscheidung, denn sie hatte für die Familie einfach viel zu viel Energie. Wirklich SEHR viel Energie! Ich war mir zwar von Anfang an zu 100% sicher, dass Nala der richtige Hund für mich ist, aber ihre Kraft und Energie haben mich anfangs doch etwas (ver)zweifeln lassen, ob dies wirklich die richtige Entscheidung war. Aber es war mir ja bewusst und ich wollte es auch so.

Gehorsam und Selbstdisziplin waren gleich null und alle Umweltreize schienen auf sie einzuwirken, wie auf einen Welpen, der zum ersten mal seine Umwelt betrachtet. Wir hatten also viel, viel Arbeit vor uns!

Es sind Tränen geflossen, Hände haben geblutet (anfangs hat sie beim Training sehr nach den Leckerlies in meiner Hand geschnappt - aua!) und am Ende kann ich nur sagen, dass es die beste Entscheidung meines Lebens war, diesen Weg gegangen zu sein. Denn das, was Nala mir jeden Tag gibt ist unbezahlbar und kann mir niemand anderes geben.

Einige Menschen können die enge Bindung, die man zu einem Tier haben kann vielleicht nicht nachvollziehen. Ich glaube, das kann man auch erst, wenn man es wirklich selbst erlebt und sich diese Beziehung erarbeitet hat. Man sollte die Sozialkompetenz eines Tieres, insbesondere eines Hundes - ein Tier, das in einem Sozialverband lebt - jedoch nicht unterschätzen.

Unsere Hunde geben uns Kraft, Liebe und Geborgenheit. Sie sind für uns da, wenn es uns schlecht geht, sind unsere Seelentröster, unternehmen Ausflüge mit uns und sind immer an unserer Seite. Eben richtige Familienmitglieder und unser bester Freund. Und aus diesem Grund sind wir dafür verantwortlich, ihnen auch etwas zurückzugeben, nämlich ein glückliches und zufriedenes Hundeleben.

Um ihnen das zu geben, muss man seinen Hund verstehen können. Und genau DAS möchte ich hier vermitteln.

Leider kann ich die Vorfälle, in denen Frauchen und Herrchen ihren Hund missverstehen, gar nicht mehr zählen. Dabei ist von harmlosen Hundebegegnungen bis zu hitzigen Auseinandersetzungen, wild auf den Hund einreden und sogar schlagen (!) alles dabei. Und was ist die Folge dieser unkontrollierten Konsequenz? Der Hund wurde zu Unrecht bestraft, in einer für ihn nicht nachvollziehbaren Situation. Was lernt der Hund daraus? NICHTS, denn er kann die Situation nicht nachvollziehen, die Handlung mit der Konsequenz nicht verknüpfen. Solche Vorfälle verhindern nicht nur den Aufbau einer guten Bindung, nein, sie verschlechtert die Mensch-Hund-Beziehung noch.

Was ich damit sagen möchte: Fehler macht jeder mal, auch ich. Man sollte jedoch aus ihnen lernen und versuchen, es beim nächsten Mal besser zu machen. Das sind wir unserem Vierbeiner schuldig und er wird es dir mit Sicherheit danken!

Dabei möchten wir dir helfen. Lerne die Sprache der Hunde. NALA UND ICH COACHEN DICH WUFF!

ÜBER NALA

Nala ist meine 7 Jahre alte Labrador-Hündin und lebt seit knapp drei Jahren bei mir. Ihre Vorbesitzer nutzten Nala als Zuchthündin, wollten sie jedoch abgeben, da sie sich als sehr viel aktiver und anstrengender als die anderen Hunde im Rudel erwies. Nicht zuletzt durch die offenen Wunden an allen vier Pfoten (sie hat regelmäßig versucht, sich unter dem Gartenzaun den Weg nach draußen freizubuddeln und sich dabei die Pfoten aufgerissen) hat die Familie gemerkt, dass sie ihr nicht gerecht werden konnten.

Als uns Nala vorgestellt wurde, lief sie wie wild und völlig unkontrolliert auf uns zu, sprang an uns hoch und erledigte ihr Geschäft direkt neben uns im Wohnzimmer. Ich denke, das sagt schon alles ;-) Nala war weder ausgeglichen, noch erzogen, und von der Mensch-Hund-Beziehung möchte ich gar nicht erst reden. Offensichtlich sprach alles gegen diesen Hund, doch genau das wollte ich: Arbeit. Herausforderung. Ein Hund, der mit mir gemeinsam lernt. Irgendwie passte also doch alles. Mein Gefühl sagte: ja, Nala ist die Richtige. Und so war es dann auch. Man bekommt nicht den Hund, den man gerne hätte, sondern den, den man braucht ;-)

Ich bin ehrlich: die ersten Wochen mit Nala waren sehr anstrengend! Einiges würde ich im Nachinein anders machen, aber man lernt eben nie aus. Mit viel Disziplin, Ehrgeiz und vielen Streicheleinheiten hatten wir nach ein paar Wochen sehr gute Fortschritte erzielt. Nur an der Leinenführigkeit haperte es noch. Hier kann ich nur aus Erfahrung sprechen und sagen, dass man viel Zeit und Geduld haben sollte, bis das vernünftig und zuverlässig funktioniert. Zum Glück war ich in einer richtig guten Hundeschule, in der Leinenführigkeit und Rückruf bis zum Erbrechen geübt wurden, sodass dies bis heute sehr zuverlässig abrufbar ist. In dieser Hundeschule haben wir den Grundlagenkurs absolviert und auch den Hundeführerschein gemacht. Außerdem konnte ich dort meinen Sachkundenachweis für Hundehalter ablegen.

Nala ist also ein sehr fleißiger Hund. Typisch Labbi eben mit seinem "will to please", dem Besitzer gefallen zu wollen, erfüllt sie jegliche Rasseklischees. Sie liebt das Wasser, schwimmt bei jeder Gelegenheit. Hierzu zählen übrigens auch Matschpfützen und alles, was in irgendeiner Form flüssig ist und stinkt ;-) Apportieren liebt sie über alles. Am liebsten schnelle Bälle, aber auch mit den Frisbees ist sie mittlerweile ein echter Profi. Die typischste Eigenschaft ist aber wohl ihre verfressene Art. Alles, was nicht niet- und nagelfest ist, wird verspeist, wenn ich nicht schnell genug eingreife. Zum Glück beschränkt sich das jedoch nur auf wirklich Essbares und nicht auf Taschentücher und Müll.

In ihrer Art ist Nala sehr selbstsicher und bestimmt, nicht aber unbedingt dominant anderen Hunden gegenüber. Sie schätzt eher die Gegenwart der Menschen, als die der Hunde und freut sich über jede Streichel- und Spieleinheit. So aktiv sie auch draußen ist, so ruhig ist sie in der Wohnung. An den Wochenenden schläft sie gerne mit uns aus und wartet dann geduldig auf ihre große Gassirunde. Lange Touren und Bergwanderungen findet Nala toll, es geht aber nichts über Apportierspiele. Die sind sogar noch interessanter als die Leckerlies, die sie beim Training bekommt. Ihr Lieblingsessen ist Käse und Pansen und alles, was knusprig ist, wie zum Beispiel Zwieback ;-)

Ich bin stolz darauf, mit Sicherheit sagen zu können, dass Nala ein glücklicher, zufriedener und ausgeglichener Hund ist und wünsche mir dies ebenso für jeden anderen Hund. Und ich hoffe sehr, einen kleinen Teil dazu beitragen zu können, dass zukünftig mehr Hunde ein zufriedenes Hundeleben führen können.

Dabei möchten wir dir helfen. Lerne die Sprache der Hunde. NALA UND ICH COACHEN DICH WUFF!

Hunde haben alle guten Eigenschaften des Menschen,
ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen.

Friedrich II., der Große