Hundepsychologie Studium und Abschlussprüfung

13.03.2016

Viele Leute schreiben mir und fragen regelmäßig, wo ich denn mein Hundepsychologie-Studium absolviert habe, welchen Abschluss man dafür braucht, welche Inhalte gelehrt werden, welche Kosten entstehen und so weiter. Da das Interesse scheinbar sehr groß ist, dachte ich mir, fasse ich mal alle Infos und Erfahrungen in einem Beitrag für euch zusammen 🙂 .

Fernlehrgang – Studium von Zuhause aus

So viel vorweg: Das „Studium“ ist kein Studium im herkömmlichen Sinne, das heißt, es wird nicht an einer Universität oder Fachhochschule gelehrt und strebt auch keinem Bachelor- oder Masterabschluss entgegen. Man könnte es eher als Zertifikats-Fernlehrgang beschreiben, der auch keine Präsenzveranstaltungen zu den Fachinhalten anbietet, Seminare können jedoch fakultativ besucht werden. Gelernt wird von Zuhause aus, was einem die Möglichkeit gibt, das Studium individuell an seinen eigenen Zeitplan anzupassen, ohne feste Zeiten einplanen zu müssen.

Zulassungsbedingungen

Das Hundepsychologie-Studium wird von der ATN AG aus der Schweiz angeboten. Die Abschlussprüfung kann jedoch auch in Deutschland abgelegt werden. Auf der Internetseite steht unter den Zulassungsbedingungen für das Studium beschrieben, dass ein Realschulabschluss Voraussetzung für die Studiengänge ist. Geprüft wurde mein Schulabschluss jedoch nicht, daher kann ich mir auch vorstellen, dass auch Studieninteressierte mit einem niedrigeren Schulabschluss das Studium anstreben können. Fachlich hat es mir allerdings sehr geholfen, dass ich Biologie als drittes Fach im Abitur hatte und somit schon einiges an Vorwissen bezüglich Evolution, Ökologie, Neurobiologie und Genetik hatte. Dies ist hilfreich, aber keine Voraussetzung.

Was kostet mich der Spaß?

Richtig heißt der Studiengang übrigens „Tierpsychologie Spezialgebiet Hund„, denn es werden auch andere Spezialisierungen angeboten, wie Pferd und Katze. Die Fachrichtungen können auch kombiniert werden (also zum Beispiel Hund und Katze oder Katze und Pferd oder auch alle drei), dann verlängert sich die Dauer des Studiums und die Kosten erhöhen sich.

Die Kosten je Spezialgebiet belaufen sich aktuell in der Tierpsychologie (Hund) auf 2198€, was in 14 monatlichen Raten à 157€ gezahlt werden kann. Am Ende des Studiums steht außerdem eine Abschlussprüfung an, für die zusätzlich 150€ eingeplant werden sollten.

Ablauf des Studiums

Nach der Anmeldung kann eigentlich schon direkt mit dem Lernen gestartet werden! Ein paar Tage nach der Anmeldung hatte ich schon das erste Skript im Briefkasten liegen, in dem alle wichtigen Informationen für den Ablauf des Studiums beigelegt waren und Kontakte, Adressen und Telefonnummern aufgeführt wurden, die man sowohl bei Fragen zum Studium im Allgemeinen als auch zu fachlichen Fragen kontaktieren kann.

Im diesem Studiengang werden 14 Lektionen behandelt. Jeden Monat wird einem ein Skript zu einer Lektion zugeschickt. Die Skripte sind unterschiedlich umfangreich und reichen von ca. 40 Seiten bis hin zu über 100 Seiten. Hier sollte dann natürlich entsprechend mehr Zeit für eingeplant werden.

Prüfungen

Zusammen mit dem Skript kommt auch der Fragebogen, den man zu jeder Lektion zu bearbeiten und zu bestehen hat. Der Fragebogen besteht aus diversen Fragen, die mithilfe des Skripts im Multiple-Choice-Verfahren beantwortet werden müssen. Die meisten Lektionen sind Pflichtlektionen und müssen unbedingt bestanden werden, um zur Abschlussprüfung zugelassen zu werden. Einige Lektionen sind keine Pflichtlektionen, es empfielt sich aber auch hier besonders aufzupassen, denn auch diese Inhalte sind relevant für die Abschlussprüfung.
Zur Abschlussprüfung zugelassen wird derjenige, der alle Pflichtlektionen bestanden hat. Eine nicht bestandene Pflichtlektion kann allerdings ein mal wiederholt werden.

Studieninhalte

Im Studiengang Tierpsychologie mit dem Spezialgebiet Hund werden 14 Lektionen behandelt. Den folgenden Inhalt findet ihr ebenfalls auf der Website der ATN AG:

1. Tierpsychologie/Ethologie – Grundlagen der Allgemeinen Verhaltensbiologie
Lektion 1: Geschichte der Ethologie und das Ethogramm
Lektion 2: Verhaltensphysiologie 1
Lektion 3: Verhaltensphysiologie 2
Lektion 4: Lernen/Gedächtnis
Lektion 5 a: Verhaltensökologie 1
Lektion 5 b: Verhaltensökologie 2

2. Spezielle Ethologie des Hundes
Lektion 6: Abstammung der Caniden, „Sprache“, Verhalten und Sozialstruktur des Wolfes
Lektion 7: Domestikation, Geschichte des Hundes, Wolf und Hund im Vergleich, Mensch und Hund
Lektion 8: Videolektion, Ethogramm

3. Lernen und Erziehung, Rassenkunde und Ontogenese
Lektion 9: Lernverhalten, Motivation und Ausbildungsmethoden beim Hund
Lektion 10: Mit dem Hund unterwegs, Antijagdtraining
Lektion 11: Rassetypen – trainings- und therapierelevante spezifische Besonderheiten
Lektion 12: Ontogenese – Welpen und Junghunde

4. Der Hund und seine Umwelt, Haltungsfragen
Lektion 13: Stress und Stressmanagement
Lektion 14: Mehrhundehaltung

Anerkennung des Studiums

Leider darf sich in Deutschland (noch) jeder „Hundepsychologe“ oder „Hundetrainer“ schimpfen, der meint, dass er auch nur ein bisschen Ahnung von Hunden hätte. Dieser Begriff ist hier keine geschützte Berufsbezeichnung und eine Ausbildung im herkömmlichen Sinne mit Prüfung durch die IHK gibt es noch nicht. Allerdings wird seit ein paar Jahren ein Zertifikatslehrgang zum „Hundeerzieher und Verhaltensberater (IHK)” vom BHV angeboten, dessen Abschlussprüfung durch die IHK gehandhabt wird. Das ist meiner Ansicht nach der erste Schritt in die richtige Richtung. Allerdings auch sehr kostenspielig. Doch nicht grundlos haben wir in Deutschland so viele (schlechte und inkompetente) Hundeschulen. Das muss sich unbedingt ändern!
Nach meinen Recherchen ist mir damals aufgefallen, dass sehr viele Hundetrainer oder Menschen, die mit Hunden arbeiten, dieses Studium bei der ATN absolviert hatten. Sogar Martin Rütter hat dort studiert! Es kam mir vor wie eine unausgesprochene Regel, eine Anforderung, die jeder erfüllen sollte, die als Voraussetzung für das Arbeiten mit Hunden gilt.

Meine Erfahrungen

Ich persönlich war sehr zufrieden mit dem Studium bei der ATN AG – mit dem Ablauf, mit den Inhalten, mit der Zeitplanung. Das hat für mich alles perfekt gepasst. Allerdings ist der Kostenpunkt bei einigen vielleicht ein Dorn im Auge. Obwohl dieser Preis für einen Fernlehrgang meiner Meinung nach nicht teuer, ja sogar gerechtfertigt ist, so ist es doch sehr viel Geld, das man in ein Studium investiert, das erst mal nicht als fester Beruf angesehen wird. Daher hat es mir ganz gut gefallen, dass man die Kosten monatlich abstottern konnte.

Ich habe mich damals für dieses Studium entschieden, da ich einfach so viel wie möglich über Hunde erfahren und so viel anerkannte Fachliteratur wie möglich lesen wollte. Es hat mich irgendwann einfach gestört, mich durch hunderte Büche hindurchzulesen und mich durch etliche Meinungen und Ansichten hindurchzuarbeiten. Ich wollte lieber wissen, was die Wissenschaft dazu sagt und diese Anwort habe ich auch bekommen. Seine eigene Meinung wird man sich basierend auf der Literatur und den eigenen Erfahrungen natürlich trotzdem bilden – und das ist auch gut so! – aber das Fachliche und wissenschaftlich belegte Fakten waren mir dabei schon sehr wichtig. Außerdem war es immer mein Wunsch, irgendwann einmal (neben)beruflich mit Hunden zu arbeiten, oder zumindest etwas zu machen, was mit dem Thema Hund zutun hat. Durch das Studium habe ich den Grundstein dafür gelegt.

Was ich dir auf jeden Fall mit auf den Weg geben kann, ist die Fachliteratur von Erik Zimen. Ich verlinke euch mal das Buch „Der Hund„*, das ich während meines Studiums noch ergänzend gelesen habe. Solltest du dir noch unsicher sein, ob du das Studium der Hundepsychologie belegen möchtest, dann empfehle ich dir, zuerst einen Blick in dieses Buch zu werfen. Erik Zimen selbt hat nämlich eines der Skripte verfasst, die im Studium auf dich zukommen werden. Diese Lektion ist teilweise sehr anspruchsvoll geschrieben. Stellenweise findet man Inhalte des Skripts in diesem Buch wieder, zum Teil eins zu eins übernommen. Vielleicht kannst du dir ja dann ein besseres Bild von den Studieninhalten machen.
Nur kurz zur Info, wer ihn noch nicht kennt: Erik Zimen war ein Verhaltensforscher und einer der bedeutensten Kynologen Deutschlands, der viel über die Domestikation von Wölfen und der Verhaltensgenetik postulierte. Außerdem hatte er die Ehre von Konrad Lorenz (Nobelpreisträger und einer der Hauptvertreter der klassischen vergleichenden Verhaltensforschung) persönlich zu lernen! Leider ist Erik Zimen schon verstorben, was sehr schade ist! Ich hätte gerne noch persönlich seine Seminare und Vorträge besucht.

Weitere Fragen?

So, ich hoffe, ich konnte alle eure Fragen zum Thema „Hundepsychologie Studium und Abschlussprüfung“ beantworten. Falls es noch Unklarheiten geben sollte, dann meldet euch gerne! Ich freue mich immer sehr, wenn sich jemand für die Tierpsychologie interessiert 🙂 .

20 Comments

  1. Lisa sagt:

    Mir hat dieser beitrag sehr weitergeholfen wollte aber noch fragen wie es in den 3 Seminaren abläuft was erwartet einen was kommt auf einen zu?

    • Kiki sagt:

      Hallo Lisa 🙂
      Könntest du deine Frage bitte etwas genauer erklären? Was meinst du mit „3 Seminaren“? Du musst ja während des Studiums keine Seminare besuchen.
      Liebe Grüße,
      Kiki

  2. Sophia Hillebrand sagt:

    Hallo ihr Beiden,
    auch wenn der Beitrag schon älter ist bin ich gerade zufällig auf ihn gestoßen. Ich studiere selbst Tierpsychologie mit Fachrichtung Hund bei der ATN. Du schreibst ja, du hättest immer das Wochenende zum Lernen genutzt.
    Wie genau hast du gelernt und wie hast du dich auf die Abschlussprüfung vorbereitet?
    Ich arbeite die Skripte durch und mache mir Stichpunkte zu jedem Abschnitt (mittlerweile kann man die Skripte ja leider nur noch online lesen und somit nichts markieren), um sie später nochmal durchzugehen. Zusätzlich lese ich noch Bücher zum Thema Tierpsychologie, Ausdrucksverhalten,… Neben diesem Fernstudium arbeite ich in einer Hundepension und -schule, wo ich natürlich auch sehr viel mitbekomme und lerne. Zudem stehen natürlich Seminare bei mir an.
    Liebe Grüße
    Sophia

    • Kiki sagt:

      Hallo liebe Sophia 🙂

      Schön, dass du hier hin gefunden hast. Bekommt ihr die Skripte nicht mehr ausgedruckt zugeschickt? Das ist ja blöd. Ich finde es immer total hilfreich und brauche das auch, mit Zettel und Stift am Text zu arbeiten. Schade, dass diese Leistung der ATN nun wegfällt… Es ist super, dass du dich so intensiv über das Studium hinaus informierst und weiterbildest. Das hilft dir später total. Für die Abschlussprüfung brauchst du aber nichts weiter, als alle Antworten der Prüfungsfragen aus den Pflichlektionen auswendig zu lernen. Zumindest bei uns war es so, dass die Abschlussprüfung nur aus Multiple-Choice-Fragen bestand. Und ich habe mich auch nur so vorbereitet. Besonders intensiv würde ich die Fragen wiederholen, die du am Ende der Lektion falsch beantwortet hast – die fragen sie nämlich gerne ab 😉
      Ich hoffe, ich konnte dir damit helfen und wünsche dir ganz viel Erfolg für deine Prüfung! 🙂

      Liebe Grüße,
      Kiki

  3. Claudi sagt:

    Liebe Kiki,

    schön auch mal über eine andere „Schule“ zu lesen, die derartige Fernlehrgänge anbietet.
    Hattest du eigentlich dabei auch Praxiszeiten bzw. Pflichtpraktika?

    Ich hatte mich bisher für eine Ausbildung bei Ziemer & Falke interessiert aber auch schon von der ATN AG gehört gehabt.

    Liebste Grüße,
    Claudi

    • Kiki sagt:

      Hallo liebe Claudi 🙂

      Für eine Ausbildung zur Hundetrainerin kann ich dir in Deutschland auch besser Ziemer & Falke empfehlen. Ich habe ja nur den Hundepsychologie Studiengang belegt und kann zur Trainerausbildung an der ATN leider überhaupt nichts sagen. Praxiszeiten hatte ich nicht. Man konnte aber fakultativ an verschiedenen Seminaren und Vorlesungen teilnehmen.
      Ich hoffe, das hilft dir weiter 🙂

      Liebe Grüße von Kiki und Nala

  4. Jana sagt:

    Hallo,
    ich habe noch eine kurze Frage, was war denn deine Motivation dieses Studium zu machen? Hast du es einfach nur zum besseren Verständnis des Hundes allgemein gemacht? Kann man denn mit diesem Studium auch das Ein- oder Andere Fehlverhalten erkennen und dann gezielt dagegenarbeiten oder geht das dann zu sehr in den Hundetrainer oder Hundeverhaltensberater Bereich?
    Danke schon mal und Liebe Grüße

    • Kiki sagt:

      Hallo liebe Jana 🙂
      Ich habe das Studium hauptsächlich rein aus Interesse gemacht und weil es meiner Meinung nach in Deutschland soetwas wie einen Grundstein legt für alles, was evtl. später mal beruflich mit Hunden an Weiterbildung kommen könnte. Das Studium geht kaum in den Hundetrainer bereich, bietet aber ein paar Einblicke. Es geht schon eher in Richtung Verhalten erkennen aber auch nicht schwerpunktmäßig. Ich kann mittlerweile die Körpersprache einigermaßen gut deuten, das liegt aber auch an jahrelanger, vor allem praktischer, Erfahrung.
      Solltest du eher daran interessiert sein, würde ich dir wohl eher zur Ausbildung zum Hundeverhaltensberater raten (kann man ebenfalls bei der ATN machen).
      Liebe Grüße,
      Kiki

  5. Danke für die Vorstellung vom Studium! Ich finde so etwas total spannend und habe schon öfter nachgedacht in diese Richtung etwas zu machen. Wusste gar nicht, dass dies in einem Fernstudium möglich ist!
    Meine Frage wäre, hast du das Studium während der Arbeit gemacht? Und wie lang hast du jeden Tag gelernt?
    Ich werde mich wohl mal noch mehr mit dem Gedanken beschäftigen und schauen ob das für mich ist. Das Buch kommt gleich mal in den Warenkorb! 😉

    • Kiki sagt:

      Hallo liebe Nadine 🙂
      Freut mich sehr, dass du dich für das Studium interessierst! Ich habe damals auch lange nach einer vernünftigen Weiterbildungsmöglichkeit gesucht und dann dieses Studium gefunden. Und dann habe ich noch fast zwei Jahre darauf gewartet, bis ich mit meiner Ausbildung fertig war und das Studium endlich beginnen konnte 😉 In dieser Zeit ist mir auch keine bessere Art der Weiterbildung vor die Augen gekommen.
      Genau, das Studium habe ich zu meinem normalen Job nebenbei gemacht und meistens an den Wochenenden gelernt. Das hat auch ganz gut geklappt. Für mich ging das zumindest besser, als mich jeden Tag zu motivieren mich hinzusetzen und zu lernen 😉 ich denke, ich habe vielleicht so ganz grob gesagt zwischen 12-18 Stunden pro Monat gelernt (mal mehr, mal weniger). Anfangs auf jeden Fall mehr. Irgendwann weiß man, wie man am effektivsten lernt und dann dauert es auch nicht mehr so lange.
      Viel Spaß beim Lesen des Buches! Ich glaube, es wird etwas Zeit in Anspruch nehmen, ehrlich gesagt bin ich auch noch nicht komplett damit durch 😉
      Liebe Grüße,
      Kiki

  6. Jasmin sagt:

    Toller und super interessanter Beitrag! Ich kannte dieses Studium nicht, bevor ich dich nicht kannte!
    Mich würde auch interessieren, ob du nebenbei noch hauptberuflich gearbeitet hast und was mich ganz doll interessiert:
    Was passiert jetzt? Hast du konkrete Pläne, wie es bei dir jetzt weitergehen soll?

    LG

    Jasmin

    • Kiki sagt:

      Hallo liebe Jasmin 🙂
      Vielen Dank! Ja, ich habe ganz normal hauptberuflich gearbeitet (allerdings bei 30 Stunden in der Woche) und das Studium nebenbei gemacht. Ich finde, das schafft man auch ganz gut (auch bei 40 Stunden). Zwar musste für das Lernen mal das eine oder andere Wochenende herhalten. Ich denke aber nicht, dass es so umfangreich ist, wie ein „richtiges“ Fernstudium.
      Was ich mit dem Abschluss jetzt anstelle, weiß ich noch gar nicht genau 😉 Als ich damals mit dem Studium anfing, habe ich noch darüber nachgedacht, ob es in Richtung Hundetraining oder Hundesitting gehen soll. Diese beiden Punkte sind für mich aber mittlerweile raus. Gelegentlich fahre ich mal zu den Leuten nach Hause und versuche bei Problemlösungen zu helfen (manchmal auch bei fremden Hundehaltern auf der Straße) Das kommt aber nicht regelmäßig vor. Für jetzt ist es erst mal schön zu wissen, dass ich dieses Wissen habe, Nala profitiert ja auch davon 😉 Und dann mal sehen, was die Zukunft so bringt. Im Moment liebäugle ich noch damit, den Ernährungsberater noch hinten dran zu hängen, um dann nebenbei noch eine Ernährungsberatung anzubieten. Das liegt aber noch etwas in der Ferne. Jetzt gerade genieße ich es erst mal, nicht mehr lernen zu müssen und meine freie Zeit mit Nala verbringen zu können 🙂
      Ganz liebe Grüße,
      Kiki

  7. Jule and Chilli sagt:

    Wirklich ein sehr interessanter und vor allen Dingen informativer Beitrag. *Daumen und Pfoten nach oben*
    Auch ich würde mich, wie bereits in einem vorherigen Kommentar erwähnt, sehr freuen, wenn du über die Abschlussprüfung noch etwas genauer schreiben könntest. Wo und in welchem Umfang findet sie statt und was in etwa erwartet einen?
    Und was passiert, besteht man diese Prüfung nicht beim ersten Versuch? Besteht die Möglichkeit auf eine Nachprüfung, oder war´s das dann mit Zertifikat?

    Liebste Grüße hinterlassen
    Jule & Chilli

    • Kiki sagt:

      Hallo ihr beiden 🙂
      Erst einmal vielen Dank für das liebe Kompliment! 🙂
      Einen Teil deiner Fragen habe ich in den letzten beiden Kommentaren beantwortet. Ich hoffe, du findest dort deine Antwort. Wenn nicht, schreibe gerne noch mal, was dich konkret interessiert 🙂
      Ich glaube, man kann die Abschlussprüfung nach Nichtbestehen noch einmal wiederholen. Da die Prüfungen aber nur zwei Mal im Jahr stattfinden, müsstest du höchstwahrscheinlich ein halbes Jahr auf einen neuen Termin warten und auch die Prüfungsgebühr von 150€ erneut zahlen (glaube ich!).
      Die Prüfung zu bestehen ist aber wirklich nicht so schwer, da man durch die Fragen, die einem während des Studiums gestellt werden, schon sehr genau weiß, was bei der Abschlussprüfung auf einen zukommt. Mit etwas Fleiß ist das wirklich sehr gut zu schaffen!
      Liebe Grüße,
      Kiki

  8. Jeanette sagt:

    Das klingt wirklich sehr interessant! Vielen Dank für die ganzen Infos! Wie sah denn die Abschlussprüfung bei Dir aus?
    Ich mache zur Zeit auch ein Fernstudium an einer Fernhochschule – ich finde es super praktisch alles so flexibel zu gestalten.
    Vielleicht erkundige ich mich nach meinem jetztigen Studium auch mal in diese Richtung 🙂

    • Kiki sagt:

      Hallo Jeanette 🙂
      Stimmt, du hast auch gerade Klausurenphase, oder? Was studierst du denn eigentlich genau? Das würde mich ja auch mal interessieren 😉
      Zur Abschlussprüfung musste ich nach Bad Bramstedt (hinter Hamburg) fahren, wo in einem großen Seminarraum alle Schüler gleichzeitig in der Theorie getestet wurden. Jeder bekommt eine unterschiedliche Prüfung, die aus den gleichen Fragen besteht, die dir schon während des Studiums zu jeder Lektion gestellt werden. Das heißt, man kann sich sehr gut darauf vorbereiten. Die Prüfer geben dir für die Prüfung drei Stunden Zeit. Wenn man aber gut vorbereitet ist, dann schafft man es auch wesentlich schneller – ich habe gerade einmal 40 Minuten gebraucht.
      Das Prüfungsergebnis habe ich noch am selben Tag erhalten. Die Prüfung setzt sich aus zwei Prüfungsteilen zusammen: allgemeine Ethologie und Hundepsychologie. Im Ethologie-Teil hatte ich 98,5% und im Psychologie-Teil 100%. Wenn man fleißig lernt, ist das also sehr gut machbar 😉
      Liebe Grüße,
      Kiki

      • Jeanette sagt:

        Ich studiere nebenbei Medien- und Kommunikationsmanagement. Der Studiengang ist zum Glück so flexibel, dass ich nie richtige Klausurenphase habe. Ich kann die Klausuren so legen wie es passt, es gibt 7-8 Termine im Jahr an denen ich schreiben kann.
        Herzlichen Glückwunsch zu deinem super Ergebnis! Das ist echt gut, wenn man weis was man erwarten muss und die Fragen schon mal hatte. Ich hab oben gelesen, dass Du eventuell auch den Ernährungsberater machen möchtest, das ist auch super spannend!

  9. Cora und Lio sagt:

    Hey, also ich glaube jetzt hast du mir das Studium noch schmackhafter gemacht wie vorher. 2 Fragen noch Wie lange hast du täglich gesessen? Weil irgendwie habe ich das Gefühl, das wenn ich ein Buch/Skript dazu bekomme das in 1 Tag bis 1 Woche durch gearbeitet habe ^^. und meine 2. Frage hast du neben beruflich gearbeitet und würdest du das so auch empfehlen oder hat man genug Zeit zu Hause mit seinem Hund das gelernte zu üben? 😀 freue mich auf deine Antwort 🙂 schönen restlichen Sonntag noch

    • Kiki sagt:

      Hallo liebe Cora 🙂
      Ich habe das Studium nebenbei zum meinem Hauptberuf absolviert, was zeitlich auch ganz gut machbar war. Anfangs hatte ich mir zwar vorgenommen, jeden Tag eine kurze Zeit lang zu lernen. Auf Dauer hat es für mich aber besser geklappt, mich an den Wochenenden hinzusetzen und zu lernen. Ich habe dann auch nicht jedes Wochenende gelernt, dafür dann aber 1-2 Wochenenden im Monat intensiver und dann auch schon mal 6 Stunden am Stück gelernt.
      Du hast aber einen Monat Zeit, das Skript zu bearbeiten. Und dann kommt eben das nächste. Manchmal habe ich auch länger als einen Monat gebraucht, um ein Skript zu bearbeiten. Wichtig ist nur, dass du zum Ende des Studiums alle Pflichtlektionen bestanden hast. Die Dauer von einem Monat habe ich mir selbst als Ziel beim Lernen gesetzt, damit man das Lernen nicht immer weiter vor sich herschiebt 😉
      Das Studium bezieht sich fast ausschließlich auf die Theorie. Es gibt teilweise zwar auch Videos, um die Thematik anschaulicher zu gestalten, aber es gibt keine Inhalte, die du mit deinem Hund üben müsstest, denn dies ist KEIN Hundetrainer-Studium.
      Ich hoffe, ich konnte alle deine Fragen beantworten.
      Liebe Grüße,
      Kiki

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