Die Angst vorm Tierarzt

07.04.2016

Viele Hundehalter kennen das Problem – die Angst vorm Tierarzt. Und damit meine ich nicht nur die Angst des Hundes. Nein, auch die Angst von Herrchen und Frauchen trägt maßgeblich zum Angstverhalten des Hundes bei. Dass der Hund schnell Angst vor dem Tierarzt entwickelt, ist nicht gerade selten und außerdem sehr einleuchtend und nachvollziehbar, wenn man sich den folgenden Beitrag vor Augen führt. Denn erst wenn man versteht, wie Angst überhaupt zustande kommt, kann man angemessen auf die Situation reagieren und einen adäquaten Therapieansatz erarbeiten.

Wie die Angst entsteht

Grundsätzlich kommt erst mal kein Hund mit Angst vor Tierärzten auf die Welt. Generell ist Angst ein Verhalten, welches erlernt wird und nicht eines, das genetisch verankert ist. Das wiederum bedeutet, dass der Hund erst die Erfahrung gemacht haben muss, dass der Besuch beim Tierarzt etwas Schlechtes bedeutet. Daher kann ich dich schon mal beruhigen: gehst du mit deinem Hund / deinem Welpen zum ersten Mal zum Tierarzt, versuche für ihn alles so angenehm wie möglich zu gestalten. Je früher er lernt, den Tierarztbesuch mit etwas Positivem zu verknüpfen, desto besser sind die Chancen, dass der Tierarzt auch auf Dauer nicht mit Angst, sondern sogar mit Freude verknüpft wird.

Oftmals ist es so, dass Herrchen und Frauchen viel angespannter sind, als der Hund selbst. Während man im Wartezimmer darauf wartet aufgerufen zu werden, mustert man die anderen Haustierhalter mit ihren Tieren. Man denkt darüber nach, ob ein Hund eine ansteckende Krankheit haben könnte oder grübelt, warum der eine Hund einen Verband trägt. Vielleicht beobachtet man auch den Konfilt zwischen zwei anderen Tieren. So oder so, man ist dabei selbst manchmal so unaufmerksam und angespannt, dass man total vergisst, sich auf seinen eigenen Hund zu konzentrieren. Dieser Punkt ist aber ganz wesentlich: denn Hunde orientieren sich in ihrer Umwelt, oder besser gesagt in UNSERER Umwelt, an uns Menschen, an IHREN Menschen. Ein Hund spürt, wenn sein Herrchen aufgeregt ist, was ihm signalisiert: „Okay, es passiert etwas, das mein Herrchen unruhig werden lässt. Es gibt einen Grund, warum mein Herrchen sich plötzlich anders verhält.“ Dieses menschliche Verhalten verunsichert unseren Hund.

Und jetzt möchte ich dir noch etwas sagen: egal, wie viel Mühe du dir am Anfang gibst, wie super es die ersten Wochen, Monate oder Jahre läuft – es kann trotzdem IMMER passieren, dass der Hund später Angstverhalten entwickelt. Damit möchte ich jetzt nicht sagen, versuch es erst gar nicht 😉 – im Gegenteil! Nein, ich möchte dir die Angst und Unsicherheit nehmen, dir selbst die Schuld dafür zu geben, falls es doch mal soweit kommen sollte, denn:

Angstlernen ist ein besonders nachhaltiges Lernen!

Ich sehe dies selbst an meiner Labradorhündin Nala. Viele von euch haben uns die letzten beiden Wochen bei Nalas Genesung begleitet und beobachtet, wie tapfer sie sich schlägt, nachdem sie sich bei einem Sprung in einen Teich den Ballen tief aufgeschnitten hatte und geklammert werden musste.
Bislang war nämlich jeder Tierarztbesuch für Nala Pipifax 😉 . Ja sogar gefreut hat sie sich, wenn wir endlich wieder beim Tierarzt waren und sie auf den Behandlungstisch durfte, denn sie wusste: später gibt es Leckerlies! Nala war immer recht taff, obwohl sie die eine oder andere anspruchsvollere Behandlung über sich ergehen lassen musste. Eigentlich war schon alles dabei: Impfen, Spritzen, Klammern einer Wunder am Oberschenkel (nach einem Hundeangriff) , andere Verletzungen an der Pfote und sogar die Kastration haben wir bei diesem Tierarzt durchführen lassen. Und alles hat Nala bisher super weggesteckt!

Bis zur letzten Behandlung, in der ihr eben dieser Schnitt am Ballen geklammert werden musste. Die letzte Klammer hat den angstauslösenden Moment hervorgerufen. Entweder war sie besonders schmerzhaft, oder Nala konnt es nach der sechsten Klammer einfach nicht mehr aushalten. Sie hat gejault und gezittert, wollte zur Ablenkung auch kein Leckerlie nehmen. Jedenfalls war dies der entscheidende Moment, der alles verändert hat.

Die Evolution ist sehr schlau. Sie hat dafür gesorgt, dass Angstlernen bei Menschen und Tieren besonders nachhaltig ist. Das bedeutet, die negative Erfahrung prägt sich besonders tief und nachhaltig ein. Dieses Einprägen dient dem Organismus als Schutzmechanismus vor potentiellen weiteren Gefahren dieser Art. Denn solche Gefahren, solche unangenehmen Erfahrungen sollen ja zukünftig verhindert werden.
Zudem Lernen Hunde ortsgebunden. Es wird zum Beispiel zukünftig immer der eine Behandlungsraum, der eine Arzt oder eben ein bestimmter zu behandelnder Körperteil (wie in Nalas Fall ihr Pfötchen) oder auch eine Kombination aus diesen Faktoren, mit der Erfahrung, also der Angst, in Verbindung gebracht.

Wie kann ich meinem Hund helfen?

Hat man einmal gemerkt, dass sich so ein angstauslösender Moment eingeschlichen hat, ist es das Beste, direkt darauf zu reagieren. Damit meine ich nicht, den Hund zu streicheln und zu loben (das kann mitunter genau den gegenteiligen Effekt haben, da man den Hund womöglich für seine Angst belohnt – das würde die Angst nur verstärken), sondern den Hund wieder in die angstauslösende Situation zu führen, in der dieses mal aber nichts Negatives, sondern etwas Positives passiert. Hier ein Besipiel:
Als Nala beim Tierarzt das erste Mal im Gang richtig zögerte und nicht in den Behandlungsraum mitkommen wollte, bin ich nach der Behandlung (besser aber man macht es direkt, wenn der Tierarzt deshalb nicht unnötig lange warten muss) diesen Gang mehrmals auf und ab gelaufen, habe sie mit Lob und Leckerlies animiert bis sie nicht mehr zögerlich, sondern von selbst den Gang auf und ab gehen wollte. Das geht natürlich nur, wenn keiner dadurch behindert wird. Immerhin werden ja auch noch andere Hunde in der Praxis behandelt 😉 . Ich habe unserer Tierärztin das Problem geschildert, bzw. sie hat es zum Teil ja selbst mitbekommen, und mit ihr vereinbart, dass wir nächste Woche noch ein, zwei Mal einfach so vorbeikommen können, Nala einmal auf den Behandlungstisch setzen, sie streicheln und/oder füttern und dann direkt wieder herunter heben und belohnen. So lernt sie den Behandlungstisch wieder mit etwas Positivem zu verknüpfen.

Ich kann nur den Tipp geben, besser sofort auf das Angstverhalten zu reagieren, als erst Wochen oder Monate später, wenn es wieder zum Tierarzt geht. Dann hat sich die Angst meist so tief verankert, dass es immer schwieriger wird, die Angst rückgängig zu machen.
Du kennst das sicherlich auch von dir selbst: kannst du dich noch daran erinnern, als du das Fahrradfahren gelernt hast? Wie oft ist man als Kind dabei hingefallen? Unzählige Male! Aber wenn man nicht direkt wieder aufsteht und weiter übt, sondern es für eine Zeit lang bleiben lässt, dann wächst die Angst vor dem nächsten Versuch immer mehr. Besser bleibt die Erfahrung in Erinnerung, wenn man sie zuletzt positiv beendet hat. So ist nämlich auch die Bereitschaft viel höher, wieder auf’s Fahrrad zu steigen. Und so machen wir es ja auch im Hundetraining: ein Training wird immer positiv beendet, damit die Erfahrung gut in Erinnerung behalten wird 🙂 .

An dieser Stelle möchte ich mich auch noch zu einem etwas umstrittenen Thema äußern und zwar zum Verhalten des Menschen während der Behandlung. Ja, ich sage immer, dass ein Hund nicht belohnt – also kein Leckerlie und kein verbales Lob gegeben – werden soll, während er Angstverhalten zeigt. Das ist aus Trainersicht zwar auch richtig, beruhigende Worte von Herrchen und Frauchen können dem Hund während der Behandlung aber dennoch helfen! Und so handhabe ich es auch, dass Nala zur Ablenkung eine Handvoll Futter bekommt, während ihr eine Spritze gesetzt wird. Und während sie voller Angst auf der Seite liegt und zittert, weil sie Angst hat, dass ihr Pfötchen gleich wieder schmerzen könnte, halte ich ihren Kopf und streichle ihr über die Stirn. Wenn die Bezugsperson des Hundes ein ruhiges und sicheres Verhalten ausstrahlt und in ruhigem Ton sprich, dann kann sich das positiv auf den Hund auswirken. Das darf man natürlich nicht als Lob ansehen. Wichtig ist, wie es beim Hund ankommt 🙂 .

Das Training langsam und in kleinen Schritten aufbauen

Sollte es aber jetzt so sein, dass dein Hund schon länger Angst vorm Tierarzt hat, dann sollte man das Training dafür etwas längerfristiger ansetzen, da die Angst nach längerer Zeit schon viel tiefer sitzt, als kurz nach der Behandlung. Natürlich gibt es, wie in jeder Trainingssituation, keine Pauschallösung. Für jeden Hund, bzw. jedes Mensch-Hund-Team sollte eine individuelle Lösung gefunden werden. Es kann aber Sinn machen folgendermaßen vorzugehen: Frage dich, was wahrscheinlich der angstauslösende Moment war. Oftmals ist es ja die Behandlung an sich und eher selten ein Vorfall unter Artgenossen im Warteraum. Auf diesen Moment arbeiten wir langsam hin. Beginne mit dem Training in der folgenden Auflistung einen Schritt bevor das Angstverhalten bei deinem Hund einsetzt. Es wird immer nur ein Schritt trainiert und erst am nächsten Übungstag zum nächsten Schritt gewechselt. Sollte dein Hund zum Beispiel erst im Schritt „Wartezimmer“ Angst bekommen, dann führst du die Schritte davor zwar ebfalls wie beschrieben aus, musst aber nicht jeweils einen separaten Tag als Training dafür einplanen, sondern führst die Schritte einfach vor dem eigentlichen Trainingsschritt durch. Ist das soweit verständlich? 😉

Wir beginnen mit der Fahrt zum Tierarzt: merkt dein Hund, dass es zum Tierarzt geht, versuche Dinge zu vermeiden, die darauf hinweisen, beispielsweise das Anlegen einer speziellen Leine, einer Halskrause, der Gang zu dem Ort, an dem der Impfpass verstaut wird etc. Bereite solche Dinge besser vorher in Abwesenheit deines Hundes vor, sodass er diese nicht mitbekommt. Bleibe ruhig. Fahrt gemeinsam zum Tierarzt und versuche dich ganz normal zu verhalten. An dieser Stelle sind viele Hundehalter bereits aufgeregt, weil wir als Mensch dazu neigen an die Zukunft zu denken und zu grübeln, was gleich beim Tierarzt passieren könnte. Dein Hund merkt das aber und nimmt sich deiner Nervosität an. Ihr fahrt also zum Tierarzt, stellt das Auto dort ab. Wenn es an dieser Stelle schon kritisch wird, bleibe einige Minuten dort stehen. Im besten Fall fährst du wieder los, wenn dein Hund ruhig und entspannt ist. Er sollte nicht bellen oder jaulen. Mit dem Wegfahren würdest du ihn in diesem Moment nur für sein Verhalten loben und ihm signalisieren, dass sein Verhalten dazu führt, den Tierarzt zu meiden. Aber wir wollen ja das Gegenteil erreichen.

Auf dem Parkplatz: Macht dein Hund im Auto keine Probleme, steigst du aus dem Auto aus und gehst mit ihm ein paar Minuten über den Parkplatz, lässt ihn schnuppern, Pipi machen. Du kannst sogar mit ihm spielen! Er soll den Ort als einen positiven Ort empfinden. Natürlich dürfen auch Leckerlies zum Einsatz kommen. Macht das, was euch Spaß macht. Hast du das Gefühl, dein Hund ist nicht mehr ängstlich, dann setzt euch wieder ins Auto und fahrt zurück nach Hause. So tasten wir uns nach und nach dem Behandlungsraum an. Dein Hund lernt dabei vor allem, dass beim Tierarzt nichts Schlechtes passiert, sondern etwas Gutes!

Durch die Eingangstür: hier ist für viele wahrscheinlich schon der erste große Knackpunkt. Zögert dein Hund, locke ihn mit Worten, Leckerlies, Spielzeug. Geht immer wieder durch die Tür: rein raus, rein raus. Maximal ein paar Minuten. Länger sollte dein Hund dem Stress nie ausgesetzt werden. Dieser Trainingsschritt kann eventuell etwas länger dauern.

In das Wartezimmer: Auch hier kann Reden und Locken helfen. Achte im Wartezimmer darauf, deinen Hund nicht im falschen Moment zu loben, also nicht fürs jaulen, zittern usw. Lobe ihn immer dann, wenn er sich ruhig verhält. Am besten verlasst ihr genau dann den Warteraum und fahrt wieder. Das Verhalten lohnt sich für den Hund: „Wenn ich mich ruhig verhalte und keine Angst zeige, dann darf ich hier wieder raus“. Überspitzt gesagt 😉 . Im Angsttraining muss man in sehr kleinen Schritten arbeiten. Auch Rückschritte können mal vorkommen. Das ist aber ganz normal!

Der Gang zum Behandlunsgzimmer: hier kannst du wieder mit Leckerlies oder deiner Stimme locken. Dein Hund muss nicht den gesamten Weg auf einmal schaffen. Heute schafft er vielleicht nur einen Meter, beim nächsten Mal zwei und irgendwann das ganze Stück. Mache keinen Druck und bleibe ruhig. Erwarte nicht zu viel von deinem Hund. Beim Austherapieren von Angst ist es aber leider so, dass der Hund regelmäßig einer stressigen Situation ausgesetzt ist, der Angst. Um ihn nicht zu überfordern (bei Überforderung entstehen Blockaden, die das Lernen verhindern), üben wir daher in kleinen Schritten.

Das Behandlungszimmer hat dein Hund es erst mal angstfrei ins Behandlungszimmer geschafft, ist das schon ein toller Erfolg! Am Anfang reicht es, wenn ihr kurz vor dem Raum stehen bleibt, danach geht ihr kurz in den Raum hinein, später dreht ihr eine Runde im Raum. Solche kleinen Schritte kann man durchaus auch an einem Tag schaffen. Das ist aber individuell vom Hund und seinem Stresslevel abhängig. Achte genau auf deinen Hund und versuche ihn einzuschätzen. Ein wenig darst du ihn schon fordern (sonst macht er ja keine Fortschritte), er sollte aber natürlich nicht überfordert werden.

Der Behandlungstisch die Königsdisziplin. Bis hier hin und nicht weiter, heißt es jetzt für viele Hunde. An diesem Schritt arbeiten wir ja jetzt auch. Wie schon weiter oben beschrieben, werden wir Nala mehrmals auf den Tisch heben und sie loben und streicheln, wenn sie nicht zittert. Hält sie den Ort einigermaßen aus, heben wir sie wieder herunter. Das machen wir vielleicht drei, vier Mal. Es kommt zu keiner Behandlung, aller höchstens zu einer Streicheleinheit des Tierarztes. Das wäre aber auch schon fast der nächste Schritt. Wenn diese Schritte alle angstfrei funktionieren, dann ist man auf die Mithilfe des Tierarztes angewiesen, denn viele Hunde bekommen ja erst jetzt richtig Angst. Das Anfassen des Tierarztes muss (erst mal schmerzfrei, also nur anfassen und streicheln) geübt werden. Viele Tierärzte kooperieren da sehr gut, enige stellen aber womöglich eine Rechnung zur Behandlung aus. Das sollte vorher mit dem Arzt abgeklärt werden. Ab jetzt kann der Arzt auch Tipps zum weiteren Vorgehen geben. Man sollte dabei jedoch nicht vergessen, dass ein Arzt auch nur begrenzt Zeit hat und deinen Hund nicht so gut kennt, wie du. Verlasse dich etwas auf dein Gefühl und traue dich auch ruhig deine Meinung zu sagen! 🙂

Für das ganze Training muss mitunter eine Menge Zeit eingeplant werden. Sollte während der Trainingszeit ein Tierarztbesuch notwendig sein, würde ich evtl. dazu raten die Behandlung bei einer anderen Praxis durchführen zu lassen, da der ganze Trainingserfolg sonst zunichte gemacht wird. Mitten in dem Aufbau positiver Erfahrungen erlebt der Hund sonst wieder eine negative und das Angstverhalten geht wieder von vorne los.
Falls das Angstverhalten bei deinem aktuellen Tierarzt zu groß ist, kann es sich auch bewähren, einen neuen Tierarzt zu suchen und die oben genannten Schritte vor dem ersten Besuch ein mal durchzuführen, damit die positive Verknüpfung schon mal da ist. Das rate ich generell allen Hundehaltern vor dem ersten Tierarztbesuch und so haben wir es mit Nala damals auch gemacht: wir sind erst einmal hingefahren, haben uns alles angesehen, Nala schnuppern und die Tierärzte begrüßen lassen, sie hat Leckerlies bekommen und einen schönen Spaziergang danach, der bei der Praxis beginnt und endet. Ein Spaziergang ist übrigens super dafür geeigent Aufregung abzubauen. Vielleicht hilft dir und deinem Vierbeiner ein kurzer Spaziergang vor dem Arztbesuch ja? 🙂

Den Tierarzt um Hilfe bitten

Abschließend kann ich nur den Tipp geben, den Tierarzt direkt um Hilfe zu bitten. Meist ist er ja während des angstauslösenden Moments dabei und kann Empfehlungen aussprechen, die die Angsttherapie betreffen oder sogar sofort gemeinsam mit dir darauf reagieren, so wie es die Tierärztin auch bei mir getan hat. Viele Tierärzte sind da sehr hilfsbereit, denn sie haben ja auch nur etwas davon, wenn der Patient während der Behandlung entspannt und angstfrei ist und sich folglich einfacher behandeln lässt 🙂 .

Ich möchte auch noch mal ausdrücklich darauf hinweisen, dass dieser Trainingsansatz nicht zwingend Besserung verspricht. Der Erfolg ist davon abhängig, wie gut sich Hund und Halter verstehen und wie sehr sie sich vertrauen, wie häufig trainiert wird und wie groß die Angst ist. Er setzt außerdem eine Menge Zeit, Arbeit, Geduld und Nerven voraus. Angst ist sehr, sehr schwer „abzutrainieren“. Unsere Hunde geben uns aber jeden Tag so viel, ich finde da ist das Training (oder ein alternatives Training von einem erfahrenen Hundetrainer) wenigstens einen Versuch wert, oder? 🙂

4 Comments

  1. Emily Krajnik sagt:

    Ich wünsche euch, dass das gelingt die Angst zu besiegen. ❤ das ist ein sehr guter und informativer Beitrag! 💪 echt klasse! 💕 habt ein schönes „fast“ Wochenende 😊 und gute Besserung nochmal an Nala 😊

    • Kiki sagt:

      Vielen Dank, liebe Emily 🙂 Das ist super lieb von dir! Ich hoffe, du hattest auch ein schönes Wochenende. Wir werden diese Woche noch mal mit Nala zum Tierarzt fahren und versuchen, den Behandlungstisch positiv zu verknüpfen. Ich bin aber guter Dinge 😉
      Liebe Grüße von Kiki und Nala

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