BARF einfach erklärt

18.05.2016

BARF – also Biologisch Artgerechtes Rohes Futter – ist eine Ernährungsform für Hunde und als Thema so umfangreich, dass ich Schwierigkeiten hatte, eine passende Überschrift für diesen Blogbeitrag zu finden und mich erst mal entscheiden musste, wo ich denn überhaupt anfangen soll 😉 .
Da ich aufgrund des Umfanges ohnehin nicht drum herum komme, dieses Thema in verschiedene Blogposts zu spalten, kann ich ja einfach mal ganz von vorne anfangen.

Was ist BARF?

BARF, dieses Wort hört man als Hundehalter an allen Stellen. In Internetforen, auf dem Hundeplatz, im Bereich Social Media und auch beim Gassigehen und in Unterhaltungen mit anderen Hundehaltern schnappt man dieses Wort immer wieder auf. Wofür BARF steht habe ich weiter oben bereits erklärt. Im Prinzip wird der Hund anstelle von Nassfutter oder Trockenfutter über frisches, rohes Futter ernährt. Das Futter soll seiner ursprünglichen Form, dem Leben als Wolf, nachempfunden werden und setzt sich aus den Komponenten eben dieser Nahrung zusammen. Beim Wolf stehen sowohl kleine als auch größere Beutetiere auf dem Plan. Da wir hier aber kaum die Möglichkeit haben, unseren Hunden ganze Beutetiere vorzusetzen, wird durch einzelne Komponenten versucht, das Beutetier als Nahrung nachzuahmen.

Die Komponenten

Das Beutetier bietet Fleisch, Innereien, Knochen, Fell, wertvolle Fette, Vitamine und Mineralien. Da der Wolf auch den Magen samt Inhalt frisst, werden beim Barfen auch Gemüse und Obst gefüttert.
Der Futterplan für unsere Fellnase sieht also vor, all diese Komponenten zu berücksichtigen und in den Alltag unseres Hundes zu integrieren. Dabei kommt es nicht darauf an, dass der Hund jeden Tag etwas von allem bekommt, sondern auf Dauer über Tage und Wochen gerechnet ein gesundes Gleichgewicht entsteht.

BARF vs Trockenfutter

Über die Jahre hinweg hat es sich die Fertigfuttermittelindustrie zur Aufgabe gemacht, uns Hundehaltern vorzugaukeln, man könne seinen Hund optimal mit ihrem Trockenfutter versorgen. Weil wir Menschen aber in der Regel erst ein mal alles glauben, was uns erzählt wird und es in der heutigen Zeit „normal“ ist, seinem Hund Trockenfutter zu füttern, hinterfragt man diese Aussage einfach nicht. Wenn man sich allerdings einmal zu Gemüte führt, was in einigen Trockenfuttern so alles enthalten ist, nämlich zwischen 60 und 90 Prozent Getreide, außerdem „tierische Nebenerzeugnisse„, mit denen bestimmt nicht Fleisch gemeint sein kann, dann fragt man sich doch, was ist mit den Komponenten, die wir uns gerade erst angesehen haben? In vielen Trockenfuttern ist der Fleischanteil verschwindend gering. Getreide können einige Hunde gar nicht verwerten, entwickeln sogar Allergien oder Gluten-Unverträglichkeiten. Getreide ist kein natürliches Futtermittel für Hunde, zumal es wegen der, im Gegensatz zum Menschen, viel kürzeren Länge des Darms gar nicht komplett gespalten bzw. ausreichend verarbeitet werden kann, um alle wichtigen Inhaltsstoffe zu entnehmen.
Heute streitet sich die Wissenschaft darüber, inwiefern Hunde dazu in der Lage sind, Getreide zu verwerten. Sicherlich gibt es Hunde, die Getreide besser und welche, die es schlechter verwerten können. So oder so: den Hauptanteil an der Nahrung solle es jedoch nicht ausmachen.

Was ist der Vorteil gegenüber Trockenfutter?

Die Auswahl an Trockenfuttern ist heutzutage riesig! Und natürlich gibt es unter den vielen schlechteren auch einige bessere Produzenten von Trockenfutter. Das Bewusstsein für die Gesundheit unserer Hunde steigt stetig und so ist die Nachfrage nach gutem Trockenfutter in den letzten Jahren einfach sehr gewachsen. Mittlerweile gibt es sogar Trockenfutter, die auf Getreide und weitere künstliche Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker verzichten, so wie das Trockenfutter von WILDCRAFT, das wir in den letzten Wochen für euch testen durften.
Die Vorteile der Frischfütterung liegen also auf der Hand: man weiß, was auf den Teller kommt! Getreide (kann man mitunter auch füttern, sollte aber bei Weitem nicht den Hauptanteil der Mahlzeit ausmachen), Geschmacksverstärker, Lockstoffe, unerwünschte Inhaltsstoffe aus „tierischen Nebenerzeugnissen“, Konservierungsstoffe und so weiter und so fort landen nicht im Napf. Es ist gesünder, da frischer. Es schmeckt besser. Es ist abwechslungsreicher. Man kann besser auf Allergien und Unverträglichkeiten reagieren. Einziger Nachteil: die Zubereitung des Futters nimmt etwas mehr Zeit in Anspruch als der Griff in die Tüte mit den trockenen Bröckchen. Außerdem ist es notwendig, sich vorher ausreichend mit der Thematik auseinandergesetzt zu haben. Mal hier etwas Fleisch füttern und mal dort einen Knochen geben, das reicht leider nicht aus.

Warum wir auf BARF umgestellt haben

Ehrlich gesagt haben wir sehr viel Glück mit Nala, was Futterunverträglichkeiten, Allergien oder auch Futtermittelumstellungen angeht. Bislang gab es lediglich eine einzige Sorte an Leckerlis, die sie nicht gut vertragen und wieder erbrochen hat. Ansonsten wurde jedes andere Futtermittel, egal ob Trockenfutter, Nassfutter, Leckerli oder Kauartikel anstandslos vernichtet und verdaut 😉 . Daher waren wir nicht gerade darauf angewiesen, ein „passenderes“ oder „besseres“ Futter für sie zu finden. Noch vor einiger Zeit dachte ich sogar: „Oh Gott! Wer macht sich denn die Mühe und barft?“. Ich fand barfen noch nie ekelig aber ich dachte, es wäre unnötig und teuer und umständlich. „Und so falsch kann Trockenfutter ja wohl nicht sein, wenn es alle füttern.“ Naja, wie das so ist, lernt man mit der Zeit dazu. Durch mein Social Media Umfeld auf Instagram, Snapchat und Facebook habe ich mich dann doch anstecken lassen und wollte mich zumindest darüber informieren. Schließlich hat es mich in den Fingern gejuckt und ich wollte diesen „Trend“ einfach mitmachen 😉 . Natürlich nicht ohne mich vorher ausreichend darüber zu informieren und herauszufinden, ob diese Art der Ernährung wirklich für uns, insbesondere natürlich für Nala, geeignet ist. Mein Antrieb war aber einfach Spaß. Spaß daran, das Essen für meinen Hund selbst zuzubereiten, zu wissen, was sie da frisst. Spaß daran, Nala beim Fressen zuzuschauen. Spaß daran die letzten Meter beim Spaziergang über den Hof gezerrt zu werden, weil der volle Napf mit Pansen zuhause wartet. Es macht Spaß zu wissen, dass es seinem Hund gut geht und er gesund ist.

BARF als Religion?

Auch, wenn ich viel von dieser Form der Ernährung halte, bin ich niemand, der sagt, dass es „das einzig Wahre“ ist und alles andere schlecht für den Hund wäre. Ich bin aber auch der Meinung, dass jahrelang das gleiche (schlechte) Trockenfutter zu füttern, und dem Hund nicht mal ab und zu ein Äpfelchen oder Möhrchen hinzuschmeißen (oder zum Training zu benutzen) die falsche Art von Konsequenz ist. Konsequenz ist sehr wichtig in der Hundeerziehung. Wenn mir aber jemand erzählt, er füttert seit Jahren nur Trockenfutter und sonst würde der Hund absolut nichts anderes zu Fressen bekommen, dann finde ich es zwar gut, wenn dieser Mensch so stark ist und sein konsequenes Verhalten durchziehen will, schüttele aber gleichzeitig mit dem Kopf. Konsequentes Verhalten macht beim Füttern vielleicht Sinn, wenn der Hund am Tisch nicht betteln soll, mit Sicherheit aber nich, was die Variabilität seines Futters betrifft. Da hoffe ich mehr, dass die Konsequenz eher im Training und der Erziehung stattfindet 😉 . Aber soweit nur meine Meinung.
Übrigens – nur so als witzige Randbemerkung – habe ich vor einiger Zeit ein Seminar („Hunde richtig füttern“) bei Jürgen Zentek (Professor für Tierernährung an der Freien Universität Berlin) besucht. Irgendwann wollte ein wissbegieriger Zuhörer wissen, wie Jürgen Zentek denn seinen letzten Hund ernährte (es ging zu diesem Zeitpunkt des Vortrages auch um BARF oder Trockenfutter) und Herr Dr. Zentek antwortete: „Mit Trockenfutter!“ – „Wieso Trockenfutter?“ – „Weil ich einfach zu faul war!“ Das gibt nun nicht den exakten Wortlaut wieder, zeigt aber deutlich, dass auch Ernährungsspezialisten ihre Hunde durchaus mit Trockenfutter ernähren 🙂 .
Ich denke, Abwechslung ist wichtig. Das gilt sowohl für meine, als auch für Nalas Ernährung. Vielleicht haben Hunde nicht so einen geschulten Gaumen wie wir Menschen, dennoch kann ich mir nicht vorstellen, dass sie sich über ein bisschen Abwechslung im Napf nicht freuen würden.

So locker wie ich und viele weitere BARF-Freunde (so nenne ich uns jetzt mal) sieht das allerdings nicht jeder. Es gibt teilweise richtige Verfechter dieser Fütterungsform. Generell habe ich nichts dagegen, von etwas überzeugt zu sein und sich für seine Meinung einzusetzen, allerdings denke ich auch, dass es nicht richtig ist, anderen seine Meinung oder seine Überzeugungen aufzudrängen. Vielleicht ist BARF einfach nichts für jeden. Manche mögen den Geruch nicht, einigen ist es zu viel Arbeit, sich mit der ganzen Thematik auseinanderzusetzen, einige haben keinen Gefrierschrank, manche haben keine Lust oder keine Zeit jeden Tag das Essen für den Vierbeiner frisch zuzubereiten und und und. Es sollte jedem selbst überlassen werden, ob er barft oder nicht. Und wenn er es, aus welchen Gründen auch immer, nicht tun möchte, dann ist das auch vollkommen in Ordnung so! 🙂
Jetzt würde mich aber interessieren, was du vom Barfen hältst? Hast du schon mal überlegt, damit anzufangen? Oder findest du es eher ekelig? 😉 Oder würdest du vielleicht gerne anfangen, aber es liegen dir noch einige Steine im Weg? Ich bin gespannt auf deine Antwort und freue mich schon darauf, dich weiterhin auf unseren Weg in das Neuland BARF mitzunehmen und daran teilhaben zu lassen 🙂 .

19 Comments

  1. Livi & Nelly sagt:

    Ich liebe das Barfen! Ich weiß garnicht, was manche gegen uns Barfer haben… Barfen ist sehr vielfältig und ich freue mich immer wenn ich Livis Napd füllen darf. Das portionieren finde ich auch immer ganz toll!

    Liebe Grüße🐾

    • Kiki sagt:

      Ja, oder? Ich finde auch, dass das unheimlich viel Spaß macht 🙂 Außerdem zwingt es einen dazu, sich etwas mit der Ernährung seines Hundes auseinadnerzusetzen. Das kann ja auch nicht schaden 😉

  2. Jule und Nero sagt:

    Sooo,…jetzt bin ich endlich mal wieder auf deinem Blog gelandet. Unter Anderem war es ja auch ich, die dich mal via Instagram nach einem Blogbeitrag über das Barfen gefragt hat und ich freue mich total jetzt darüber zu lesen 🙂 Ich habe mir sogar Zettel und Stift geholt um Notizen zu machen (klar, nutze ich auch noch andere Info-Quellen).
    Ich möchte Nero definitiv auch barfen. Als Ziel habe ich mir gesetzt das zu machen, wenn er ausgewachsen ist. Er ist jetzt 8 Monate alt. Ich habe irgendwie noch Bedenken wegen des hohen Proteingehalts und des zu schnellen Wachstums (Wildcraft hat mir persönlich auch viel zu viel Proteine). Ja, ich weiß der Wolf usw 😀 Aber der Hund hat sich, seit dem er aus dem Wolf entstand, auch körperlich verändert..zeitweise gab es in seiner Entwicklung sogar kaum Fleisch für den Hund, da er sich ja dem Menschen anschloss und Fleisch ein teures Gut war, dass es selten gab. Aber darüber kann man wohl laaange schreiben und Meinungen austauschen. Wie auch immer, ich bin auch pro BARF. Aus den gleichen Gründen wie du: ich möchte wissen was Nero frisst und es würde mir Spaß machen es zuzubereiten und ihm beim Verschlingen zuzusehen. Und es würde mich glücklich machen, wenn er es besser verträgt als sein Trofu.
    Bisher verträgt Nero sein Trofu ganz gut, aber zufrieden bin ich damit nicht zu 100%.
    Sein Alter ist nicht der einzige Grund, warum wir noch nicht barfen. Hauptgrund ist Platzmangel (fehlende Gefriermöglichkeit) und natürlich auch die Finanzen. Daher lese ich jetzt gespannt deinen Beitrag über die Kosten 🙂

    • Kiki sagt:

      Hallo ihr beiden 🙂

      Hihi, du bist ja fleißig! 😉 Du könntest Nero auch jetzt schon anfangen zu barfen. Von Swanie Simon gibt es auch extra eine Broschüre, die auf Barfen bei Welpen ausgelegt ist. Mit acht Monaten ist Nero zwar längst kein Welpe mehr, aber es gibt bestimmt ein paar hilfreiche Tipps. Es spricht aber absolut nichts dagegen, auch jetzt schon damit anzufangen. Ich kann es aber auch vollkommen verstehen, dass du dich erst mal ausreichend informieren möchtest. Besser sich langsam und in Ruhe alles anzueignen, als alles zu überstürtzen 🙂
      Das Problem mit dem Geferierschrank hatten wir ja auch und haben dann einmalig 220€ in einen neuen investiert. Das Geld muss man natürlich auch erst mal über haben… Jetzt steht er jedenfalls im Flur und ist auch echt leise. Damit können wir gut leben. Vielleicht ist das ja auch etwas für euch?
      Lass dir ruhig Zeit. Ich finde es gut, wie viele Gedanken und Mühe du dir zum Barfen machst.

      Ganz liebe Grüße ❤

  3. Anna sagt:

    Hallo Kiki,

    ich habe gestern deine Snapchat-Story angeschaut und habe bemerkt, dass ich echt völlig vergessen habe dir zu antworten. Daher tut es mir sehr, sehr leid und ich wollte mich mal entschuldigen. Du hast vollkommen recht und es tut mir leid.
    Erst einmal dann noch danke, dass du dir so viel Mühe gemacht hast, mir zu antworten. Ich weiß das sehr zu schätzen:)

    Mittlerweile klappt es gut mit dem Barfen. Luna hat durchaus Fortschritte gemacht und ich freue mich sehr darüber. Wir bestellen jetzt auch immer bei Carne´s Doggie und sind damit sehr zufrieden.

    Also noch einmal entschuldgung und danke :*

    Viele liebe Grüße,
    Anna und Luna 😀

    • Kiki sagt:

      Hallo Anna 🙂

      Das macht doch nichts! Das „Nicht-Antworten“ war eher auf lange und ausführliche E-Mails bezogen und nicht auf die Kommentare hier auf dem Blog. Aber trotzdem lieb von dir, dass du dich wieder meldest 🙂 . Also mach dir bitte keine Gedanken darum und melde dich hier auch immer wieder gerne! ❤️
      Es freut mich sehr zu hören, dass Luna ihr BARF mittlerweile lieber frisst. Manchmal lohnt es sich einfach am Ball zu bleiben und nicht zu früh aufzugeben. Sehr gut 🙂 .

      Ganz liebe Grüße!

  4. Hallo Kiki, da bin ich doch gerade zufällig auf deine Seite gestoßen und find Sie großartig👏! Meinen ersten Wetter habe ich bereits vor 15 Jahren sein Leben lang gebarft. Aktuell muss ich zwangsläufig aus diversen Gründen auf Trofu zurück greifen, aber ich füttere viele Vitamine und Heilkräuter zu.
    Toll, dass du das Thema aufgreifst. Wir sind schon gespannt auf mehr😉🎈…
    GLG Danni

    • Kiki sagt:

      Hallo ihr Lieben 🙂

      Vielen lieben Dank für deinen süßen Kommentar ❤️ Das freut mich sehr.
      Ich finde es super, dass du dich trotzdem nicht auf das Trockenfutter verlässt und dich mit dem Thema Ernährung offenbar sehr auseinandergesetzt hast! Toll, dass du noch Vitamine und Kräuter zufütterst 🙂
      Darf ich fragen, aus welchen Gründen du wieder auf TroFu umstellen musstest? Lag es eher an den äußeren Umständen oder kam dein Hund nicht (mehr) damit klar? Das würde ich sehr interessieren!

      Viele liebe Grüße und einen tollen Start in die Woche!

      • Hey Kiki, ich habe umgestellt, da ich bei Flynn sehr auf die Leberwerte achten muss und trotz Bioresonanzfindung, Kliniken, Tierärzten, etc. bis heute nicht geklärt ist, wo sein Problem damit im Detail liegt. Das heißt ich tue ihm keinen Gefallen weiter rum zu experimentieren (unterstützend oder nicht wäre ja wichtig zu wissen bei der Leber). Da er vom Organismus generell schlecht ist bin ich froh endlich ein TroFu gefunden zu haben, dass ihn aufblühen lässt. Er verträgt nahezu nix gut. Zudem hat er einen super empfindlichen Magen und wenn ab und an mal Barf-Fleisch dabei war, dass nicht 100% intakt war, bekam er umgehend Durchfall. Wie gehabt, ich empfehle jedem in meinem Umfeld das Barfen und meine Rezepte auf dem Blog sind ja auch oft Barfleckerli oder Empfehlungen zum Zufüttern, aber wir müssen bei der Komplettlösung leider verzichten.
        LG Danni

      • Kiki sagt:

        Ohh die arme Maus… Und das muss ja auch für dich total schwer (gewesen) sein, wenn man nicht genau weiß, wo dir Ursache zu finden ist, um dann entsprechend darauf reagieren zu können. Schade, dass das mit dem Barfen nicht geklappt hat, aber das macht ja dann auch keien Sinn, wenn Flynn das nicht verträgt. Dann lieber Trockenfutter und ein paar Zusätze – die Hauptsache ist ja, dass es ihm gut geht. Wir drücken Daumen und Pfoten, dass es auch weiter so bleibt! 🙂
        Ganz liebe Grüße ❤️

  5. Anna sagt:

    Ich habe Luna auch gebarft und war Anfangs echt begeistert von der Vielfalt an Leckereien.
    Leider isst Luna vieles nicht. Zum Beispiel die Obst und Gemüsemischung, Hühnerfleisch, Hünerhälse und vieles mehr isst sie einfach nicht. Sie verträgt es zwar echt gut aber ihr scheint es einfach nicht zu schmecken.
    Da ich echt schon sehr viel an Fleisch, Gemüse, Obst und Innereien ausprobiert habe, glaube ich einfach, dass das nichts für Luna ist.

    Deshalb wollte ich dich mal fragen, welche Art der Fütterung du uns also vorschlägst. Trockenfutter, Nassfutter,… Und was für eine Marke würdest du uns empfehlen?

    Jetzt einmal schon vielen Dank 🙂

    Übrigens finde ich den Beitrag echt informativ, toll erklärt und übersichtlich dargestellt:D

    • Kiki sagt:

      Hallo liebe Anna 🙂

      Vielen lieben Dank! Es freut mich sehr, dass dir der Beitrag gefällt 🙂
      Was das Barfen bei deiner Luna betrifft: hat sie denn anfangs alles gefressen (weil du schreibst, anfangs warst du sehr begeistert davon)? Oder hat dich persönlich diese Ernährungsform interessiert, nur in der Umsetzung funktioniert es noch nicht so richtig? Generell glaube – ich persönlich zumindest – nicht, dass Barfen für einen Hund „nichts ist“, da es der natürlichen Nahrungsaufnahme am nächsten kommt. Wenn man seinen Hund vorher allerdings für längere Zeit mit Trocken- oder Nassfutter gefüttert hat, ist er möglicherweise an die Lockstoffe und Geschmacksverstärker im fertigen Futter gewöhnt und tut sich schwer mit dem frischen Fleisch, das im Gegensatz dazu erst mal nicht so viel Geschmack hat. Daher tun sich viele Hunde anfangs etwas schwer mit Barf. Obst und Gemüse sind viele Hunde nicht gewohnt, genauso wie Innereien. Man sollte dem Hund einfach etwas Zeit geben, sich an die neue Form der Ernährung zu gewöhnen, oder evtl. auch mal einen anderen Fleischlieferanten in Betracht ziehen.
      Schenkt man dem Hund beim Fressen keine Aufmerksamkeit, wird er schon irgendwann fressen. Denn irgendwann wird er ja auch Hunger haben 😉 .
      Wenn Barfen für euch aber wirklich überhaupt nicht mehr in Frage kommen sollte, dann würde ich euch ein Trockenfutter empfehlen, dass einen hohen Fleischanteil hat und kein Getreide enthält. Wir haben in den letzten Wochen zum Beispiel das Trockenfutter von WILDCRAFT getestet (der passende Blogbeitrag kommt am Samstag). Mit dem Futter waren wir sehr zufrieden. Und so weit ich die Inhaltsstoffe beurteilen kann, ist das Trockenfutter wohl ganz gut. Mit Nassfutter kenne ich mich ehrlich gesagt nicht so gut aus und kann dir daher keine bestimmte Marke dazu empfehlen.
      Ich hoffe, das hilft dir etwas weiter.

      Viel Erfolg und liebe Grüße wünschen dir Kiki und Nala 🙂

  6. Carina sagt:

    Du hast es wirklich sehr schön zusammen gefasst in diesem Artikel! Das Schöne am Barf ist wirklich die Vielfalt. Ich liebe es, die Futternäpfe zu füllen und mir zu überlegen was es denn als nächstes für ein Festmahl zu futtern gibt 😀

    • Kiki sagt:

      Hallo liebe Carina 🙂
      vielen Dank für deinen lieben Kommentar! Ja, es ist wirklich schön, seinem Hund beim Fressen zuzuschauen und das Essen selbst für ihn zuzubereiten! Das macht mir auch mit am meisten Spaß 😕

  7. Tammy sagt:

    Amy ist jetzt 6 Monate alt und war auch die letzte aus dem Wurf die geboren wurde.Deshalb war und ist sie noch die kleinste und die leichteste.Die Züchterin hat uns Trockenfutter gegeben,aber Amy hat bestimmt 4-5 mal Stuhlgang pro Tag gehabt.Was ja einfach nicht normal sein konnte.Und hat auch schwer zugenommen.Da ich aber durch einen Hund der Familie,die aufgrund ihrer Allergien gebarft wird weiß wie toll Barf ist.Bin ich erst mal los und habe bei unserem Metzger Pferdefleisch gekauft zum antesten.Und was ist Amy wurde mit der Zeit einfach aktiver und fitter.Jetzt wo ich alle Welpen als Vergleich habe ist Amy einfach viel schöner,langsamer und aufjedenfall gesünder gewachsen.Klar hatte ich auch den Gedanken den bestimmt viele haben.Man hat Angst etwas falsch zu machen und das der Welpe bleibende Schäden bekommen könnte.Aber ich habe mich sehr viel mit dem Thema auseinander gesetzt.Und ich bereue es nicht,dass ich Amy angefangen habe zu barfen.

    • Kiki sagt:

      Hallo liebe Tammy,
      bei Welpen und Junghunden ist es normal, dass der Stuhlgang häufiger ist, als bei erwachsenen Hunden. Zu häufiger Stuhlgang kann aber auch auf eine Unverträglichkeit hinweisen. Barfen kann da sehr gut helfen! Schön, dass ihr dadurch so tolle Fortschritte an Amy feststellen konntet 🙂 und du dich so umfangreich informiert hast. Ich hoffe aber, ich lese es jetzt nicht falsch heraus, dass sie nur Fleisch bekommt? Dann wäre eine optimale Versorgung aller Nährstoffe nämlich nicht gewährleistet.
      Euch weiterhin noch alles Gute und viel Erfolg bei Barfen 🙂

      • Tammy&Amy sagt:

        Amy bekommt natürlich alles.Sie bekam nur in den ersten paar Tagen nur Fleisch um sie daran zu gewöhnen.Sie hat einen kompletten Plan den ich selber erstelle und dann regelmäßig überprüfen lassen.Weil sie ja noch wächst😊

  8. Lea👧&Cleo🐶 sagt:

    Ich Barfe leider nicht ich würde super gerne aber ich bin noch ein wenig skeptisch da Cleo nicht alles frisst und ich jetzt schon gehört habe das ja beim Einfrieren Vitamine verloren gehen. Ich barfen richtig cool weil man auch einfach kreativ sein kann. Ich bin noch am überdenken meiner Eltern da Sir auch nicht das größte Kühlfach haben (sorry für meine Rechtschreibung😯)
    LG Lea und Cleo
    PS der Beitrag ist richtig schön formuliert schön zum Lesen

    • Kiki sagt:

      Hallo liebe Lea und Cleo,
      vielen Dank für das tolle Feedback! Das freut mich immer sehr zu hören 🙂
      Beim Einfrieren gehen kaum Vitamine verloren. Beim Barfen erhält dein Hund eher mehr Vitamine (und auch andere wichtige Inhaltsstoffe), als über Trockenfutter. Je nachdem wie groß dein Hund ist, macht es schon Sinn, ausreichend Platz im Gefrierschrank zu haben. Andernfalls könntest du nicht auf Vorrat kaufen und müsstest dich jede Woche nach neuem BARF umsehen.
      Ich wünsche euch viel Erfolg!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*