Anti-Zecken-Maßnahmen

28.04.2016

Zecken waren bei uns eigentlich nie ein Thema. Die Zecken, die wir in den letzten drei Jahren aus Nala’s Fell herausgeholt haben, kann ich an einer Hand abzählen. Bis Ende lezten Jahres haben wir immer mit chemischen Spot-Ons, später aber mit einer Tablette vorgebeugt. Als ich mich vor einigen Monaten jedoch anfing, übers Barfen zu informieren, den Hund also frisch, natürlich und frei von künstlichen Inhaltsstoffen zu ernähren, ist mir erst mal bewusst geworden, wie viel Chemie ich durch diese Anti-Zecken-Mittel in Nala „hineinpumpe“. Ich muss sagen, ich bin nie ein großer Gegner von Tabletten usw. gewesen und bin auch nicht gerade „öko“ eingestellt. Dennoch wollte ich den natürlichen Produkten, unterstützend zum Barfen, mal eine Chance geben und habe mit Kokosöl vorgebeugt – und schwupps: gleich vier Zecken sammelten sich nach nur einem Waldspaziergang in Nalas Fell. Das ist mir wirklich zu viel, wenn auch auf die diesjährige sehr hohe Population an Zecken zurückzuführen, die der warme Winter verursacht hat.

Daher habe ich euch letzte Woche mal gefragt, wie ihr das Thema so handhabt und welche Mittelchen ihr vorbeugend so einsetzt und ganz viele verschiedene tolle Tipps als Anti-Zecken-Maßnahmen bekommen, die ich euch im folgenden vorstellen möchte 🙂 .
An dieser Stelle möchte ich aber darauf hinweisen, dass alle Informationen an mich herangetragen wurden und lediglich eine laienhafte Zusammenfassung eurer Tipps und meiner Recherche ist und ich nicht für einen hundertprozentig korrekten Inhalt garantieren kann.

Chemische Spot-ons

Ein Spot-On ist ein chemisches Präparat (meist flüssig in einer Ampulle), ein Kontakt-Antiparasitikum, welches dem Hund hauptsächlich zwischen den Schulterblättern, bzw. im Nacken- und Hüftbereich aufgetragen wird. Meist hält das Präparat bis zu vier Wochen. Es tötet Zecken und Flöhe zuverlässig innerhalb der nächsten 48 Stunden nach Kontakt mit Haut oder Fell und in der Regel bevor sie Blut saugen (so sagt es der Hersteller Frontline).

Vorteile: Aus eigenen Erfahrungen kann ich berichten, dass das chemische Spot-On sehr wirksam ist, zumindest war es das bei uns (wir haben damals Exspot benutzt). Wir hatten in einem Zeitraum von zwei Jahren vielleicht zwei bis drei festgesaugte Zecken, und keine herumkrabbelnden Zecken.

Nachteile: einige Hunde, die sensibel und besonders empfindlich sind, können mit Hautirritationen oder allergischen Reaktionen auf das Präparat reagieren (dies hat mir eine Leserin berichtet). Außerdem sollte man verstärkt darauf achten, sich die Hände zu waschen, damit das Präparat, das an den Händen klebt, nicht versehentlich im Mund landet. Bei Kindern ist natürlich äußerste Vorsicht angesagt oder eher davon abzuraten.

Kosten: das Frontline Spot-On gibt es bei Amazon für 27,43 € / 3 Monate.

Natürliche Spot-ons

Das Auftragen eines natürlichen Spot-Ons unterscheidet sich nicht viel von dem des chemischen. Über eine Pipette soll das Präparat den Rücken entlang direkt auf die Haut des Vierbeiners aufgetragen werden. Wie auch bei Frontline oder Exspot halten diese Präparate ca. vier Wochen lang. Was sich aber von der chemischen Variante unterscheidet, ist die Tatsache, dass die Wirksamkeit von z.B. Amigard ausschliesslich und zu 100% auf pflanzliche Wirkstoffe (Decansäure aus Kokosöl und Margosa) zurückzuführen ist. Das Produkt verbleibt in den äusseren Hautschichten und belastet somit den Körper und Metabolismus des Hundes nicht. Die Wirkstoffe sind für die Parasiten nicht tödlich, halten sie aber fern.

Vorteile: Das Präparat ist frei von chemischen Inhaltsstoffen und sowohl für Hund, als auch für Mensch (und Kinder!) unbedenklich. Von sensiblen Hunden wird es besser vertragen, als die chemische Alternative. Außerdem wirkt es bereits, bevor der Parasit den Hund gebissen oder gestochen hat.

Nachteile: der Hersteller verspricht zwar eine gleichwertige Wirkung im Vergleich zur chemischen Alternative; aus Erfahrungsberichten habe ich jedoch die Info bekommen, dass es geringfügig weniger zuverlässig funktioniert (was wahrscheinlich auf die weniger aggressive Wirkung zurückzuführen ist).

Kosten: das Amigard Spot-On gibt es bei Amazon für 14,52 € / 3 Monate.

Weitere Hersteller: Melaflon, Effipro, Verminex, cdVet .

Tabletten

Alternativ zum chemischen Spot-On kann man als Anti-Zecken-Maßnahme eine Tablette benutzen, die drei Monate lang hält. Die Bravecto Kautablette ist ein systemisches Insektizid und bietet eine sofortige und anhaltende Zecken-abtötende Wirkung. Die Zecken müssen also am Wirt anheften und mit der Nahrungsaufnahme beginnen, um dem Wirkstoff ausgesetzt zu werden

Vorteile: Das Präparat wirkt zuverlässig. Es ist in der Anwendung einfacher als ein Spot-On. Man kommt auch während der Kontaktaufnahme mit dem Hund nicht mit dem Präparat in Berührung.

Nachteile: Da das Präparat systemisch / chemisch ist, ist die Wahrscheinlichkeit einer Unverträglichkeit höher. Der Hund muss erst gebissen werden, um die Zecke abzutöten. [Nachtrag vom 21.04.2017: Mittlerweile sind einige Fälle von Epilepsie bekannt, die mit der Bravecto-Tablette in Verbindung gebracht werden. ]

Kosten: die Bravecto Tablette gibt es bei pharmacy4pets für 40,47 € / 3 Monate.

Kokosöl

Einer der wichtigsten Bestandteile des Kokosöls ist die sogenannte Laurinsäure, auf die Zecken extrem stark reagieren und sie daher meiden. Das Kokosöl wird nach Bedarf großflächig auf dem Rücken des Hundes verteilt (ich mache es immer so, dass ich ca. einen Teelöffel voll in meinen Händen verreibe, bis das Öl flüssig wird und es dann ins Fell einmassiere) und vornehmlich im Nackenbereich, an den Ohren und auch etwas im Gesicht auftrage. Menschen können das Kokosöl übrigens ebenfalls als Abwehrmaßnahme benutzen!
Falls die Zecke bereits zugebissen hat, kann die antimikrobielle Wirkung des Öls dafür sorgen, dass Bakterien und Viren zuverlässig abgetötet werden.

Vorteile: Kokosöl hält für ein Naturprodukt recht zuverlässig. Es riecht angenehm.

Nachteile: Das Fell sieht nach der Anwendung etwas fettig aus. Die Anwendung muss vor jedem Spaziergang wiederholt werden und hat keine länger anhaltende Wirkung.

Kosten: gutes Bio Kokosöl gibt es bei Amazon für 6,95 € / ca. 2-3 Monate (je nach Bedarf). Wir benutzen aber auch gerne das vom dm (das ist außerdem günstiger 😉 ).

Schwarzkümmelöl

Ein wichtiger Bestandteil beim Schwarzkümmelöl ist der pflanzliche Wirkstoff Thymoquinon. Die ätherischen Öle sind es auch, die aus den Samen gewonnenes Schwarzkümmelöl gegen Zecken so erfolgreich machen. Der Geruch hält die Zecke also ab.

Vorteile: Schwarzkümmelöl ist natürlich und besonders gut für Allergiker geeignet. Es hat außerdem viele positive Nebenwirkungenm sowie eine heilende Wirkung.

Nachteile: Gegenüber dem Kokosöl ist das Schwarzkümmelöl doch recht teuer, scheint aber soweit sonst keine Nachteile zu haben. Achtung: bei Hunden mit Lebervorerkrankungen sollte auf die Vergabe von Schwarzkümmelöl verzichtet werden.

Kosten: ein beliebtes Schwarzkümmelöl gibt es bei Amazon für 28,66 € / ca. 3 Monate (je nach Bedarf).

Knoblauchtabletten

Ob man Hunden frischen Knoblauch füttern sollte, oder nicht, darüber streiten sich die Geister. Die einen sagen auf keinen Fall, die anderen sagen, es ist in kleinen Mengen sehr gesund. Die Knoblauchtabletten scheinen jedoch unbedenklich und ein wirksamer Wirstoff im Kampf gegen die Zecken zu sein. Knoblauch hat einen hohen Gehalt an ätherischen Ölen, die den Milchsäuregeruch der Haut, den Auslösemechanismus für Zecken, überdecken. Hunde, die regelmäßig Knoblauch mit der Nahrung aufnehmen, werden für diese unattraktiv.

Vorteile: Hat positive Nebenwirkungen: antibakterielle Wirkung im Magen-Darm-Trakt sowie blutreinigende und entgiftende Eigenschaften.

Nachteile: kein zuverlässiger Schutz: manche Hunde reagieren besser auf die Einnahme als andere. Bei einigen Hunden hilft es gar nicht. In Kombination mit Kokosöl oder Schwarzkümmelöl vielleicht aber ganz sinnvoll.

Kosten: Knoblauchtabletten von Trixie gibt es bei Amazon für 7,59 € (je nach Bedarf).

Bernsteinkette

Durch Reibung des rohen Bernsteins am Fell lädt sich das Tierhaar elektrostatisch auf. Dein Hund spürt diese Niedrigspannung nicht. Scheinbar aber das Ungeziefer, welches dadurch vertrieben wird.

Vorteile: Nahe der Haut getragen kann Bernstein auch bei Gelenkschmerzen und Hautallergien (Haarausfall, Ekzeme, Flechten etc.) helfen. Die Kette sieht außerdem hübsch aus.

Nachteile: Beim Spielen, Toben und wildem Herumlaufen sollte die Kette wegen der erhöhten Verletzungsgefahr abgenommen werden.

Kosten: eine Bernsteinkette gibt es bei Sabro ab 19,00 € oder bei Amazon ab 22,35 €.

Scalibor Zeckenhalsband

Das Protectorband schützt durch seinen Wirkstoff Deltamethrin Hunde zuverlässig vor Zecken. Deltamethrin gehört zur Gruppe der Pyrethroide, die für ihre sofortige abschreckende (repellierende) sowie schnell abtötende (insektizide/akarizide) Wirkung auf Parasiten bekannt sind. Unter Repellent-Effekt wird die abschreckende Wirkung von Wirkstoffen auf Zecken und Insekten verstanden, der bei behandelten Hunden ein Aufsitzen, Stechen oder Beißen der Parasiten verhindert. Nach dem Anlegen des Scalibor® Protectorbandes verteilt sich der Wirkstoff gleichmäßig in der Haut des Hundes.

Vorteile: Praktisch, da es einfach anzulegen ist und man kein störendes Präparat an den Händen zurückbehält.

Nachteile: der Wirkstoff Deltamethrin ist ein Insektizid und somit kein natürliches Präparat. Eventuelle Unverträglichkeit.

Kosten: ein Scalibor Zeckenhalsband gibt es bei Amazon ab 23,23 € / 5-6 Monate.

Mein Fazit

Nach meinen Recherchearbeiten und euren Erfahrungsberichten habe ich für mich entschlossen, zumindest vorübergehend Abstand von den chemischen Präparaten zu nehmen und auf die natürlichen Alternativen zurückzugreifen. Nicht, weil ich generell gegen Chemie bin oder Nala es nicht vertragen würde, sondern weil es mir nicht passt, dass einige dieser Mittel erst wirken, nachdem die Zecke zugebissen hat. Angeblich verteilen sich die Krankheitserreger von Borreliose zwar erst frühestens zwölf Stunden nach dem Biss, wenn der Wirkstoff schon beginnt zu wirken. Wirklich optimal finde ich diese Lösung jedoch nicht, zumal eine Zecke nicht nur Borreliose, sondern diverse andere Krankheiten (wie z.B. FSME) übertragen kann, die nicht zwingend von dem Wirkstoff bekämpft werden können. Ich setze meine Prioritäten also so, dass ich den Biss der Zecke unbedingt vermeiden möchte. Daher werde ich wohl auf eine Kombination aus einem pflanzlichen Spot-On plus Kokosöl setzen.

Ich hoffe, dieser Beitrag konnte dir einen groben Überblick über die bekanntesten Anti-Zecken-Maßnahmen geben und dich bei der Entscheidung, welches Mittel für dich und deinen Vierbeiner am besten geeignet ist, unterstützen 🙂 .

Update nach einem Jahr (21.04.2017): Wir fahren jetzt seit einem Jahr sehr gut ohne chemische Spot-Ons, Tabletten oder dergleichen und benutzen lediglich das Kokosöl, und das auch nur nach Bedarf. Da Nala glücklicherweise nicht sehr anfällig für Zecken ist, steht das Risiko eines chemischen Spot-ons für uns in keinem Verhältnis zu ihrer Gesundheit. Bei Hunden, die sehr anfällig für Zecken sind, könnte man meiner Meinung nach aber über chemische Spot-Ons oder Tabletten nachdenken, bevor man Infektionen und/oder Krankheitsübertragungen durch Zecken riskiert.


Quellen:
http://frontline.de.merial.com/Haeufige_Fragen.aspx
http://www.amigard.com/de/faq/
http://www.msd-tiergesundheit.de/products/bravecto/bravecto.aspx
http://www.kokosoel.info/mittel-gegen-zecken.html
http://www.schwarzkuemmeloel.info/schwarzkuemmeloel-gegen-zecken.html
http://www.zooplus.de/shop/hunde/hundefutter_ergaenzung/haut_haare/weitere_marken/10312
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/natuerliche-mittel-gegen-zecken-ia.html
http://www.scalibor.de/scalibor/

16 Comments

  1. Anni & Bruno sagt:

    Hallo Kiki,

    der Beitrag ist wirklich toll und übersichtlich. Da sollte für jeden was dabei sein 🙂
    Wir hatten anfangs ein EM-Keramikhalsband, da es einfach auch sehr schön aussah, allerdings hatte Bruno leider hin und wieder trotzdem mal die ein oder andere Zecke. Ich habe es dann mit der Zugabe von Kokosöl an Bruno’s Futter probiert (das regelmäßige einschmieren vor jedem Spaziergang war mir ehrlich gesagt zu aufwendig und keine gute Alternative), doch wie schon in deinen Antworten zu Kommentaren gelesen reicht das leider nicht aus. Auch diese Erfahrung mussten wir machen. Danach habe ich Schwarzkümmelöl ans Futter gemischt. Auch das hat leider nichts gebracht. Bruno hatte leider trotzdem immer mal eine Zecke und das war für mich nicht zufriedenstellend. Mittlerweile bekommt er Bierhefe von Aniforte ans Futter. Vor etwa 3 oder 4 Monaten haben wir mit einem natürlichen Abwehrkomplex von Naturavetal begonnen. Das wird 3 Wochen täglich an die Ohrzäpfchen gerieben und danach muss man es nur noch 2-3 mal die Woche an die Ohrzäpfchen reiben. Das geht schnell und Bruno ist zum Glück auch super entspannt und hat keinerlei Probleme damit. Und das Beste ist, es hilft! Ich werde nun versuchen Bierhefe wegzulassen und nur noch 2-3 mal die Woche das Abwehrkomplex zu benutzen. Der einzige Nachteil ist, dass er an den Tagen an denen das Abwehrkomplex benutzt wird, tatsächlich ziemlich Stark nach diesen Pflanzen die darin enthalten sind durftet 😀 mich persönlich stört das aber überhaupt nicht bzw. rieche ich es sogar gerne. Vielleicht ist Bruno auch einfach anfälliger, dass alles andere nicht geholfen hat bzw. denke ich, dass wohl auch jeder Hund unterschiedlich darauf reagiert bzw. es unterschiedlich annimmt. Aber wir sind eben auch sehr viel auf Wiesen unterwegs und die sind eher selten gemäht. Ich bin jedenfalls sehr froh eine natürliche Lösung gefunden zu haben (denn ich muss zugeben bei meinem Hund versuche ich jegliche Chemie zu vermeiden, da bin ich etwas öko) und ich hoffe, dass es nächstes Jahr wieder genauso gut klappt.

    Liebe Grüße auch an Nala von Anni & Bruno

    • Kiki sagt:

      Hallo liebe Anni und lieber Bruno 🙂
      Das ist ja toll, dass ihr endlich eine Möglichkeit gefunen habt, wir ihr die lästigen Viecher auf Abstand halten könnt! Ich bin auch kein großer Freund von Chemie, habe aber auch das Glück, dass Nala nicht sehr anfällig für Zecken ist.
      Ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg mit diesem Mittel und hoffe, dass es lange so hält. Der Geruch ist ja bestimmt etwas, das man gerne in Kauf nimmt dafür 🙂
      Ganz liebe Grüße an euch beide!
      Kiki und Nala <3

  2. Sandra sagt:

    Wirklich toller Artikel liebe Kiki. 🙂
    Wir haben auch lange überlegt welches Zeckenmittel wir verwenden. Da wir noch einen schwarzen Labbi haben ist es umso schwerer diese Ungeziefer zu finden.
    Wir haben uns letzt endlich für das Scalibor Halsband entschieden. Dies nutzen wir jetzt den zweiten Sommer und sind super zufrieden. Ich habe im letzten Jahr eine Zecke entfernt und dieses Jahr noch keine einzige. (Obwohl unsere Maja hohes Gras und Felder abgöttisch liebt) Es ist ein chemischen Halsband, dessen sind wir uns vollkommen bewusst, allerdings wirkt dieses Halsband nicht erst nachdem die Zecke zugebissen hat. Die Zecken gehen bei diesem Mittel schon überhaupt nicht auf dem Hund weil sie den Geruch nicht mögen. Haben wir jetzt festgestellt und wir haben einiges getestet. Hab gedacht ich schreib einfach mal unsere Meinung dazu. 🙂

    Mach weiter so mit deinem tollen Blog. Liebste Grüße Sandra und Maja. 🙂

    • Kiki sagt:

      Hallo ihr Lieben 🙂
      vielen, vielen Dank! ❤️ Ich finde, es spricht überhaupt nichts dagegen chemische Mittel zu benutzen. Es kommt eben nur darauf an, womit man selbst ganz gut leben kann und was der Hund gut verträgt. Dass das Scalibor Halsband so gut bei euch funktioniert, ist doch super! 🙂 Jeder sollte versuchen, für sich und seinen Vierbeiner die beste Möglichkeit zu finden. Besonders bei schwarzen Hunden ist es ja schwierig mit den Zecken, da würde ich auch nichts riskieren.
      Danke für eure lieben Worte und ganz liebe Grüße von Kiki und Nala 🙂

  3. pawsandpixel sagt:

    Hey Du Liebe,

    danke für diesen Beitrag. Uns plagt leider auch gerade eine absolute Zeckenkrise. Jeden Tag sammle ich über ein dutzend Zecken, vor allem von der Kleinen. Trotzdem ich gründlich durchsuche, beißen immer noch welche vorwiegend am Kopf zu. Ich schmiere fleißig Kokosöl, allerdings habe ich das Gefühl, dass es bei uns nichts (mehr) bringt.
    Ich werde vermutlich auf ein chemisches Produkt zurück greifen, weil ich einfach dieser Masse an Zecken nicht mehr Herr werde 🙁

    Liebe Grüße

    • Kiki sagt:

      Hey ihr drei! 🙂
      Ohje! Das sind ja furchtbar viele Zecken, ihr Armen! Ganz ehrlich, dann würde ich wohl auch auf etwas aggressiveres zurückgreifen und etwas chemisches in Betracht ziehen. Die helfen immerhin in den meisten Fällen und sind immer noch besser, als wenn die Zecken unschöne Krankheiten oder Infektionen übertragen. Ich hoffe, ihr findet das passende Mittel für euch und bleibt dann zukünftig von den blöden Zecken verschont! Wir drücken alle Daumen und Pfoten 🙂
      Ganz liebe Grüße von Kiki und Nala! ❤️

  4. Emma sagt:

    Super Beitrag!☺️
    Wir nehmen für unsere Elli so ein Zeckenhalsband mit so Pulver (auch was chemisches) und damit hatten wir im letzten Sommer vielleicht 2/3 Zecken, funktioniert also super! Aber wir wollen es jetzt mal mit einem Bernsteinhalsband versuchen, mal schauen ob das was wird..😀
    In unserem ist so viel Chemie halt drin und riecht dementsprechend ekelig😁

    • Kiki sagt:

      Vielen Dank, liebe Emma 🙂
      Das glaube ich! Da bin ich ja mal gespannt, wie es mit dem Bernsteinhalsband so läuft. Wir drücken euch Daumen und Pfoten, dass es gut funktioniert und ihr von den Chemie-Keulen wegkommt.
      Ganz liebe Grüße! ❤️

  5. Hallo,
    wir benutzen erfolgreich Kokosöl, allerdings nur ich auch äußerlich 😊 Mei bekommt am Tag einen guten Teelöffel unter das Futter gemischt, das ist schon Routine.. Und viel einfacher als es ins Fell zu machen!
    Viele Grüße
    Ines und Mei

    • Kiki sagt:

      Hallo liebe Ines 🙂
      Viele schwören ja auf Kokosöl. Schön, dass es bei euch so gut wirkt! 🙂 Allerdings ersetzt die Fütterung des Öls nicht das Einmassieren in das Fell, da der Laurinsäure-Spiegel allein durch das Zufüttern nicht ausreichend hoch ist, um die Zecken abzuschrecken, bzw. erst wirkt, nachdem die Zecken die Laurinsäure im Blut wahrnehmen, also erst nachdem sie zugebissen haben. Kokosöl zu füttern ist eine super Idee! ich würde daher aber eher dazu raten, nicht auf die Anwendung im Fell zu verzichten 🙂
      Liebe Grüße von Kiki und Nala ❤️

  6. Jenny sagt:

    Danke für den tollen Artikel! Ich verwende für Casper Schwarzkümmelöl, welches ich über sein Futter gebe. Das Öl ist übrigens auch super bei kleinen Verletzungen. Weiterhin verwende ich das Abwehrkonzentrat von cdVet. Dieses ist auch zu 100% natürlich und muss 4 Wochen lang täglich und dann nur noch einmal die Woche in die Ohrzäpfchen einmassiert werden. Bisher hatte Casper dieses Jahr 4 Zecken, das ist also ganz in Ordnung.
    Viele Grüße
    Jenny

    • Kiki sagt:

      Hallo liebe Jenny 🙂
      Das freut mich sehr, dass dir der Beitrag gefällt! Oh stimmt, das cdVet wurde mir auch empfohlen – das habe ich ja komplett vergessen!
      Danke für den Tipp! Habe es direkt mal nachgetragen 🙂

      Vielen Dank und liebe Grüße von Kiki und Nala ❤️

  7. Buddy and Me sagt:

    Ein suuuuper toller Artikel! ❤ sehr übersichtlich und man hat alles Wichtige im Blick. Wir machen es wie ihr auch und wenden eine Kombination aus natürlichen Abwehrmitteln an. Und ehrlich gesagt hatten wir damit im letzten Jahr weniger ZeckenBisse, als mit Frontline & Co.

    Liebste Grüße und einen Knutscher für die süße Pupi!
    Melody & Buddy

    • Kiki sagt:

      Hallo Melody!
      Danke, das freut mich total! :-* Ich habe mich ehrlich gesagt auch sehr von euren Erfahrungsberichten überzeugen lassen 😉 Du erklärst das immer so toll und nach meiner Recherche kommen natürliche Mittel für uns deshalb auch nur noch in Frage. Danke noch mal, für deine super Infos dazu!
      Ich bin auch schon ganz gespannt auf euren Blogbeitrag zu diesem Thema 🙂

      Liebe Grüße von Kiki und Nala ❤️

  8. Annalena sagt:

    Super toller Beitrag! Ich muss sagen im Moment beschäftigt mich das Thema auch total. Bis jetzt wurde Abby noch verschont von Zecken in diesem Jahr, aber letztes Jahr war es sehr extrem.
    Ich mache zusätzlich Schwarzkümmelöl in ihr Futter! Seit diesem Jahr allerdings erst. Bis jetzt klappt es super.
    Liebe Grüße Annalena

    • Kiki sagt:

      Danke für deine lieben Worte Annalena 🙂
      Das freut mich, dass es bei euch mit dem Schwarzkümmelöl so gut funktioniert! Dann drücke ich euch mal die Daumen, dass es auch weiterhin so bleibt 🙂
      Liebe Grüße von Kiki und Nala ❤️

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